Von Stephanie Neuberger 0
Harry bei den "Warrior Games"

Prinz Harry engagiert sich für verletzte Soldaten

Prinz Harry befindet sich derzeit auf Auslandsreise in den USA. Bereits zuvor wurde bekannt, dass Harry vor allem verletzte Soldaten treffen möchte. Nun besuchte der Royal die "Warrior Games" in Colorado.


Als jemand, der selbst im Krieg gedient hat, weiß Prinz Harry um die Gefahren des Krieges. Deshalb liegt ihm besonders das Wohl von Soldaten am Herzen. Während seiner USA Reise besuchte der Royal zahlreiche Einrichtungen und auch die "Warrior Games" in Colorado. Dabei handelt es sich um einen sportlichen Wettkampf in verschiedenen Sportarten, die von verletzten Soldaten absolviert werden.

Zuvor wurde Kritik laut, dass Harry für eine solche Veranstaltung die Ernsthaftigkeit fehle. Doch das Gegenteil ist der Fall. Prinz Harry weiß genau, wie schnell ein Soldat im Krieg verletzt werden kann und sicherlich war er mit ernst bei der Sache. Aber er hatte auch keine Berührungsangst und scherzte mit den Sportlern. So spielte er auch eine Runde Volleyball im Sitzen mit den beinamputierten Soldaten. Außerdem scheute sich der Royal auch nicht davor, Teil einer menschlichen Pyramide zu werden und gab den Startschuss für ein Radrennen. Bei den Teilnehmern der "Warrior Games" kam Harry sehr gut an, vor allem weil er sich menschlich und freundlich zeigte. Zudem haben viele das Gefühl, dass er einer von ihnen ist, da er selbst im Krieg gedient hat.

Die Idee der "Warrior Games" findet Harry großartig und wünscht sich, den sportlichen Wettkampf auch nach England holen zu können. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht möglich ist, ein Stadion mit 80.000 Leuten zu füllen, die an Stelle der Olympischen Spielen oder den Paralympics verwundeten Soldaten zuschauen, die gegeneinander antreten", sagte der Prinz laut Medienberichten.


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