Von Mark Read 0
Pleite für Prinz Charles

Prinz Charles muss seinen Bio-Supermarkt schließen

Prinz Charles ist mittlerweile als "Öko-Prinz" berühmt, weil er sich sehr für Bio-Produkte und ökologische Landwirtschaft engagiert. Doch mit seinem Bio-Supermarkt "Veg Shed" erlebte der Thronfolger jetzt eine Pleite.

Prinz Charles ist der älteste Thronerbe in der Geschichte Englands

Prinz Charles ist der ewige Thronerbe

(© Getty Images)

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Seit acht Jahren verkaufte Prinz Charles in seinem "Veg Shed" hausgemachte Bio-Produkte, also organisches Obst und Gemüse. Die ökologische Landwirtschaft ohne Chemiezusätze lieht dem englischen Thronfolger seit jeher am Herzen. Er ließ es sich auch nicht nehmen, selbst werbewirksam Karotten aus dem Boden zu ziehen und von ihnen abzubeissen.

Doch selbst das größte royale Engagement konnte nicht verhindern, dass das "Veg Shed" rote Zahlen schrieb. Ende April musste der Laden schließen. Verschieden britische Medien behaupten, weil das Defizit zu groß geworden ist. Auf der Webseite des Unternehmens heißt es: "Dies war eine schwierige Entscheidung für uns, wir möchten uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und bedanken uns bei allen unseren Kunden für ihre wertvolle Unterstützung."

Mehrere Gründe für die "Veg Shed"-Pleite

Die Minuseinnahmen könnten verschiedene Gründe haben. Zum einen lagen die Preise für Bio-Gemüse und Bio-Fleisch im "Veg Shed" über denen in den konkurrierenden Supermärkten. Zum anderen war die Lage des Ladens in Gloucestershire, abseits der Tourismuszentren in London oder Cornwall, sicherlich nicht förderlich. Doch Prinz Charles wird sich durch die Pleite seines Bio-Supermarktes sicherlich nicht davon abbringen lassen, auch künftig seinen Landsleuten ein "grünes Gewissen" einimpfen zu wollen. Dafür: (Grünen) Daumen hoch!


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