Von Lucia-Nicole Zima 0
Sozial engagierte Royals

Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia sprechen über Mobbing

Sofia Hellqvist und Carl Philip von Schweden verliebt auf dem roten Teppich in Stockholm

Sofia Hellqvist und Carl Philip von Schweden verliebt auf dem roten Teppich in Stockholm

(© Getty Images)

Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia sind nicht nur stolze Eltern, sondern mittlerweile auch Blogger. Auf der Website ihrer Stiftung „Prince Carl Philip and Princess Sofia Foundation“ beschäftigt sich das royale Ehepaar mit ernstzunehmenden Themen und teilt seine persönlichen Erfahrungen mit jenen Themen. In ihrem ersten Beitrag spricht das schwedische Traumpaar offen über Mobbing.

Der 13. Juni 2015 ist für Prinz Carl Philip von Schweden (37) und Prinzessin Sofia (31) ein ganz besonderes Datum. An diesem Tag haben sie sich nicht nur das Jawort gegeben, sondern auch die Stiftung „Prince Carl Philip and Princess Sofia Foundation“ gegründet. Seit letzter Woche hat die Organisation eine offizielle Webseite, auf der nicht nur ihre Aufgaben und bisherigen Errungenschaften aufgelistet werden, sondern auf der auch ein persönlicher Bereich zu finden ist, in dem sich der Prinz und seine Gemahlin selbst an die Internet-User wenden. Der erste Beitrag des royalen Paares auf der Stiftungsseite hat sich mit einem ernsten Thema beschäftigt – Mobbing. Der Grund, wieso sich das adelige Duo genau dieses Thema ausgesucht hat, wird auch schnell deutlich. „Wir wissen nicht, was jeder einzelne durchgemacht hat. Aber auch wir haben es selbst erlebt“, schreiben sie auf der Webseite.

„Worte verletzten nicht nur ein paar Stunden"

Zu vermuten ist, dass Prinz Carl Philip damit auf seine eigenen Erfahrungen mit Hänselei hindeuten möchte, die er wegen seiner Legasthenie erfahren musste. Auch für Prinzessin Sofia sind Hassattacken kein Fremdwort. Ihre Model- und Reality-TV-Vergangenheit wurde der Schönheit zum Verhängnis, als ihre Beziehung zum Monarchen öffentlich wurde und sie musste sich dadurch einer wahren Medien-Hetze aussetzen. „Worte verletzen nicht nur ein paar Stunden, Schläge schmerzen nicht nur einen Moment. Mobbing verursacht Wunden, die bei vielen ein Leben lang anhalten“, erklärte das Paar weiter in ihrem Blog.  Durch ihre eigenen, negativen Erfahrungen wollen sie nun andere auf dieses ernstzunehmende Thema aufmerksam machen, vor allem im Bezug auf Kinder. „Die Verantwortung liegt bei uns allen, jeden Tag, für jedes Kind. Es ist unsere Pflicht, mit unseren Kindern zu sprechen, aber auch gute Vorbilder zu sein“, stellen die zwei engagierten Royals klar. Der Blog der „Prince Carl Philip and Princess Sofia Foundation“ scheint alle mal einen Klick wert zu sein!

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