Von Victoria Heider 0
Prinz Andrew ein Einbrecher?

Prinz Andrew wurde fast festgenommen

Da haben die Polizisten von Scotland Yard diese Woche ja ganze Arbeit geleistet. Erst gelang es einem Einbrecher ins Innere des Buckingham Palast vorzudringen und jetzt das: Wahrscheinlich etwas alarmiert vom jüngsten Ereignis, hielten die Polizisten 48 Stunden später den zweitältesten Sohn der Queen, Prinz Andrew (53), ebenfalls für verdächtig.

Prinz Andrew fast verhaftet

Prinz Andrew

(© Getty Images)

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Ganz so dramatisch, wie es der "Daily Express" darstellte, war es wohl doch nicht. Die Boulevardzeitung gab an, dass Prinz Andrew nur knapp dem Tod von den Latschen gesprungen sei. Die Polizisten sollen angeblich eine Waffe auf ihn gerichtet haben. Am Sonntag dementierte Scotland Yard aber die Gerüchte und erklärte, dass weder eine Waffe eingesetzt noch Gewalt angewandt wurde. Nachdem sich der Prinz ausweisen konnte, war alles wieder in bester Ordnung.

Sensibel durch Einbruch

Zu dem Ereignis wäre es vielleicht nie gekommen, wäre nicht ein Einbrecher in der Nacht zum Dienstag in den Palast gelangt. Der Mann wurde letztendlich in dem Bereich entdeckt, der für Touristen momentan zugänglich sei. Vermutlich habe er es auf Juwelen abgesehen, so die "Sunday Times". Der Einbrecher und sein Komplize wurden inzwischen gegen Kaution wieder freigelassen und müssen sich bald verantworten. Scotland Yard möchte sich nun umfassend der Sicherheit des Palasts widmen. Aus diesem Grund geschah anscheinend das "kleine Missverständnis".

Elizabeth II. und Prinz Philip urlauben noch bis Oktober auf Schloss Balmoral in Schottland und wollen sich durch diese Zwischenfälle nicht die Erholung verderben. Zum Vorfall äußerten sich beide nicht. Fakt ist, dass nicht das erste Mal eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde. 1982 konnte ein Mann sogar ins Schlafzimmer der Queen spazieren. Angeblich plauderte er noch kurz mit ihr, ehe er verhaftet wurde. In einem Interview stellte er aber selbst klar, dass sie direkt die Fluch ergriff. Da scheint auf jeden Fall immer was los zu sein.


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