Von Ronny Krause 0

Prinz Andrew: wird peinlich für die Königsfamilie Windsors


Verbrecherische Kinderschänder, gefährliche, dunkle Waffenhändler und fiese, unberechenbare Diktatoren- ist das der königliche Umgang vom britischen Prinzen Andrew? Stürzt Andrew die englische Königsfamilie in eine untragbare Krise? Prinz Andrew ist und bleibt wohl auch das schwarze Schaf der königlichen Familie Windsor. Durch seine zwielichtigen Kontakte beschwört der Prinz einen peinlichen Skandal in England hervor. Die Zeit ist gänzlich unpassend, denn der Skandal findet ausgerechnet kurz vor der Hochzeit von Prinz William und seiner Braut Kate Middleton statt.

Derzeit sind die Hochzeitsvorbereitungen in England voll im Gange. Umso peinlicher, dass ausgerechnet Williams Onkel, Prinz Andrew, für negative Schlagzeilen sorgt. Dabei kennt die Braut Kate Middleton ja solch peinlichen Eskapaden auch nur zu gut, denn im Jahr 2009 war es Kates Onkel Gary Goldsmith, der Bruder ihrer Mutter, der für einen unangenehmen Skandal sorgte. Einem Reporter wurde nämlich in Goldsmiths „Villa De Bang-Bang“ auf Ibiza Kokain und Ecstasy angeboten. Dem nicht genug, muss sich jetzt auch noch Prinz William für seinen Onkel Andrew schämen.

Die Traumhochzeit findet schon am 29. April statt und nur wenige Tage zuvor bringt Prinz Andrew die Windsors durch seine negativen Schlagzeilen in große Schwierigkeiten. Dabei nimmt die Presse natürlich keinerlei Rücksicht darauf. Diese breitet nämlich in diesen Tagen die dubiosen, zwielichten Kontakte von Andrew genüsslich aus. Dabei handelt es sich um Kinderschänder, Waffenhändler und Diktatoren- und Mutter Königin „is not amused“!

Sohn Andrew, zweiter Sohn der Queen, ist heute für die britische Regierung als Außenhandelsbeauftragter verpflichtet. In früheren Zeiten machte Prinz Andrew jedoch „nur“ als Frauenheld von sich reden. Schon durch seine geschiedene Ehe mit Pleiten- Prinzessin Sarah Ferguson wurde sein königliches Image erheblich ramponiert. Und noch etwas Umstrittenes: weil Andrew in den vergangenen zehn Jahren umgerechnet rund 4,8 Millionen Euro für Reisekosten verschleuderte, wurde er als „Airmiles-Andy“ verspottet! Das alles ist aber nichts gegen die neuen, skandalträchtigen Vorwürfe, denen er jetzt medienträchtig ausgesetzt ist.

Der größte Vorwurf: die Verbindung zum amerikanischen Magnaten Jeffrey Epstein. Dieser saß nämlich für 18 Monate im Gefängnis. Stolze 24 minderjährige Mädchen haben zuvor Missbrauchsvorwürfe gegen Epstein erhoben. Erst noch letztes Jahr im Dezember soll Prinz Andrew den Pädophilen Jeffrey Epstein in New York besucht haben. Sie feierten zusammen seine Haftentlassung. Das ist aber nicht alles, was man dem Prinzen vorwirft. Es tauchten auch noch Fotos vom Jahr 2001 auf, die Andrew im Arm mit einer 17-Jährigen zeigen. Das Mädchen ist die Zeugin im Prozess gegen Epstein. Das Mädchen sei in früheren Zeiten dessen Privatmasseuse gewesen und hatte ausgesagt, dass es zu ihren „Pflichten“ gehört habe, „sich von Epsteins erwachsenen Freunden, darunter waren auch Mitglieder des Königshauses, sexuell benutzen zu lassen“, so ließ der „Daily Telegraph“ aus den Gerichtsunterlagen verlauten. Ob damit auch Prinz Andrew eingeschlossen war, ging aus den Unterlagen allerdings nicht hervor.

Es soll aber noch andere dubiosen Kontakte geben. Der Diktatoren-Sohn Saif Gaddafi wurde von Prinz Andrew sogar in den Buckingham-Palast eingeladen. Für den Schwiegersohn des tunesischen Präsidenten Ben Ali, Sacher el Materi, gab er drei Monate vor den Unruhen ein äußerst feudales Essen. Sehr heikel wird Andrews Freundschaft zum Diktator von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew beurteilt. Dessen Schwiegersohn Timur Kulibajew hatte dem Prinzen seinen Landsitz Sunninghill- Park abgekauft. Das seltsame war daran, dass der Preis dabei völlig überzogen war!

Nach all diesen dubiosen Eskapaden fordern nun sämtliche Politiker der Insel Andrews Rücktritt als Handels- Beauftragter. Das scheint Andrew aber nicht wirklich zu interessieren, denn durch seinen Sprecher ließ ausrichten: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen!“


Teilen:
Geh auf die Seite von: