Von Nils Reschke 0
Champions League

Pfiffe gegen Franck Ribéry: Aber der FC Bayern so gut wie im Halbfinale

Gibt es so etwas wie ein optimales Ergebnis in einem Hinspiel im Europapokal, der 2:0-Sieg des deutschen Rekordmeisters Bayern München bei Olympique Marseille war solch ein Resultat. Das Tor zum Halbfinale steht jetzt ganz weit offen.


Franck Ribéry hatte am Mittwoch einige Hände zu schütteln. Zwei Jahre lang schließlich spielte der Mittelfeldstar vom FC Bayern München bei diesem Verein. Weniger freundlich wurde Ribery allerdings von den Fans von Olympique Marseille im Stadion Velodrome empfangen. Pfiffe begleiteten den Franzosen 44 Minuten lang. Dann kam Teamkollege Mario Gomez und erzielte kurz vor dem Ende der ersten Hälfte das 1:0. Der Rest ist bekannt: Die Bayern legten durch Arjen Robben ein weiteres Tor nach und verschafften sich so mit einem 2:0-Auswärtssieg eine komfortable Ausgangsposition für das Rückspiel in der Allianz-Arena.

„Wir sind noch nicht durch“, beeilte sich Münchens Kapitän Philipp Lahm nach dem Schusspfiff, den 2:0-Sieg im ersten Match des Viertelfinals nicht zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen und die Elf von Olympique Marseille im Rückspiel zu unterschätzen. „Das ist schließlich Champions League“, sagte Lahm, da dürfe man sich nie zu sicher sein. Fakt ist aber wohl auch, dass der FC Bayern München seinem großen Traum vom Finale in der Champions League einen großen Schritt näher gekommen ist. Das Endspiel der europäischen Königsklasse findet in diesem Jahr in München statt.

Der Gegner im Halbfinale steht ebenfalls bereits so gut wie fest. Real Madrid siegte bereits am Dienstagabend beim krassen Außenseiter APOEL Nikosia mit 3:0 und beendete dort humorlos die Träume der Zyprer von einer weiteren Sensation. Mesut Özil und Sami Khedira, vielleicht auch Hamit Altintop, wenn er denn mal wieder spielen darf, kehren also schon bald nach Deutschland zurück. Doch wie gesagt: So weit sind wir noch nicht. Zunächst warten weitere 90 Minuten – auf die Bayern, aber auch auf Real.


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