Von Nils Reschke 0
VfB Stuttgart siegt 2:0

Pfiffe für Kevin Kuranyi, Tore von Vedad Ibisevic

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart ist der Gruppenphase der Europa League ein gutes Stück näher gekommen. Im Hinspiel der Play-offs bezwang der VfB Dinamo Moskau mit 2:0. Das ist zwar die halbe Miete, durch sind die Schwaben mit diesem Resultat aber noch lange nicht.


Das Ziel des VfB Stuttgart ist klar: Die Schwaben wollen Geld verdienen und deswegen in diesem Jahr auch in die Gruppenphase der Europa League einziehen. Den Grundstein dazu legte die Mannschaft von Bruno Labbadia am Mittwochabend gegen Dinamo Moskau: Der VfB gewann sein Hinspiel mit 2:0 in der Mercedes-Benz-Arena und freute sich damit über eine nahezu perfekte Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Dienstag. In der Abwehr gestattete man den Russen keinen Treffer, und in vorderster konnte sich Stuttgart auf den Torriecher von Stürmer Vedad Ibisevic verlassen, der ein Doppelpack schnürte.

Mit Spannung erwartet worden war auch die Rückkehr eines anderen Angreifers, dessen Stern einst beim VfB im Ländle aufging: Kevin Kuranyi kickt nun für Dinamo. Für ihn sollte es eine ganz besondere Partie werden, gleich 80 Eintrittskarten hatte der frühere Nationalspieler an Freunde und Familie verschenkt. In einer schwachen Moskauer Mannschaft fiel Kuranyi zwar mit viel Laufarbeit auf und verdiente sich Fleißkärtchen – nach einem Foul an VfB-Spielführer Serdar Tasci allerdings quittierten das die rund 20.000 Zuschauer mit Pfiffen für den einstigen Liebling. Insgesamt blieb auch Kevin Kuranyi harmlos.

Dem VfB Stuttgart war im ersten Durchgang aber ebenso wenig Produktives gelungen. Erst in der zweiten Hälfte des Hinspiels der Play-offs wurde es dann etwas besser. „Wichtig war, dass wir geduldig geblieben sind“, analysierte später der Matchwinner. Vedad Ibisevic hatte in der 72. Minute das erste Mal das russische Abwehrbollwerk geknackt und schlug dann in der Nachspielzeit noch ein zweites Mal zu. Schwach blieb auf Seiten des VfB in diesem Match allerdings die zweite Offensivkraft, der Österreicher Martin Harnik, der auf eine starke Vorsaison zurückblicken kann.


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