Von Mark Read 0
Der Poolservice

Peter Poolanski sagt: Schaut mehr französische Filme!

Das war ja wieder eine aufregende Woche! Die Oscars wurden verliehen, Schweden bekam ein royales Baby und bei DSDS wollte sich ein Kandidat eine zweite Chance erschleichen. Unser Society-Experte Peter Poolanski behält trotzdem einen klaren Kopf und hat ganz nebenbei noch Zeit für einen brandheissen Tip.


Top:

Estelle Silvia Ewa Mary von Schweden: Noch keine zehn Tage alt, und schon "Top-Promi" der Woche. Respekt an die süße kleine Tochter von Prinzessin Victoria und Prinz Daniel von Schweden. Das hat nicht mal die kleine Giulia Sarkozy-Bruni geschafft! Aber schließlich ist Estelle auch das Baby, auf das ganz Schweden seit Monaten gewartet hat. Und wenn die Eltern so über beide Backen strahlen, dann freut man sich doch gleich mit. Wieder einmal zeigt sich: Sie haben Titel, wohnen auf Schlössern und müssen in ihrem Leben vermutlich nie hart arbeiten - aber mein Gott, sie sind auch nur Menschen. Warum sollten sie sich nicht über Nachwuchs freuen dürfen? Ich gönne es ihnen.

Jean Dujardin: Felicitations, Monsieur Dujardin! Er hat es tatsächlich geschafft und für seine großartige, furiose Darstellung im ebenfalls großartigen Stummfilm "The Artist" den Oscar als bester Hauptdarsteller abgesahnt. Außerhalb Frankreichs war Dujardin bis vor kurzem noch weitgehend unbekannt. Was aber nicht daran liegt, dass der Mann mit dem verschmitzten Grinsen ein schlechter Schauspieler wäre. Nein, vielmehr liegt das daran, dass der französische Film sträflich vernachlässigt wird! Aus unserem Nachbarland kommen regelmäßig grandiose Streifen, die anspruchsvoll sind und trotzdem bestens unterhalten. Wer nach einer Alternative zu den immer gleichen Hollywood-Blockbustern sucht, dem empfehle ich - neben "The Artist" - die folgenden französischen Filme: "Kleine wahre Lügen" (wunderbare Tragikomödie), "Micmacs", "Das Labyrinth der Wörter" und "Willkommen bei den Sch'tis".

Flop:

Christian Schöne: Na gut, Marco Schreyl hat tatsächlich die falsche Endziffer für das DSDS-Voting durchgesagt. Aber nur einmal ganz kurz. Und so blöd sind die Zuschauer dann auch wieder nicht, dass sie trotz Korrektur ständig noch für die falsche Nummer anrufen. Also: Pech gehabt, Herr Schöne! Dass Sie rausgeflogen sind, lag keinesfalls nur an Schreyls Versprecher - es hing durchaus auch damit zusammen, dass sie nicht gut genug gesungen haben. Das muss man dann auch einfach mal akzeptieren.

Angelina Jolie: Wohl selten wurde über ein Bein so sehr diskutiert wie über das von Angelina Jolie. Da sieht man mal, was man mit geschickter PR so alles erreichen kann. Denn genau darum handelte es sich wohl bei dem enthüllenden Kleid, mit dem Frau Jolie zur Oscarverleihung erschien. Auf so ziemlich jedem Bild, das dort von ihr gemacht wurde, streckte sie lasziv ihr Bein heraus und posierte im Stil einer griechischen Göttin. Prompt entwickelte das tausendmal fotografierte Bein ein Eigenleben, bekam sogar einen eigenen Twitter-Account. Klar, irgendwie witzig - und auch Jolie selbst lacht ja angeblich herzhaft darüber. Aber die Aktion war hundertprozentig geplant - und dafür geht der Daumen kräftig nach unten!


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