Von Mark Read 0
Neues Album kommt gut an

Pete Doherty feiert ein starkes Comeback mit den Babyshambles

Seit Jahren schon wandelt Pete Doherty auf dem schmalen Grat zwischen Klatschpresse und großartiger Rockmusik. Um seine Band Babyshambles war es seit einigen Jahren ruhig, doch nun hat der Skandal-Rocker mit den Jungs ein neues Album veröffentlicht. Das Warten auf "Sequel to the Prequel" hat sich gelohnt.

Pete Doherty rockt wieder mit den Babyshambles

Pete Doherty feiert ein tolles Comeback mit seiner Band

(© Getty Images)

Dass Pete Doherty mittlerweile mit den Eskapaden aus seinem Privatleben für mehr Schlagzeilen sorgt als mit seiner Musik, ist natürlich seine eigene Schuld. Trotzdem ist es immer schön zu sehen, dass der Skandal-Rocker vor allem eines ist: ein toller Musiker.

Vor wenigen Tagen erschien "Sequel to the Prequel", das dritte Album von Dohertys Band Babyshambles. Seit dem Erscheinen von "Shotter's Nation" im Jahr 2007 war die Gruppe ein wenig in der Versenkung verschwunden.

Dohertys Soloalbum und Skandale sorgten für lange Pause

Das hatte mehrere Gründe: Zum einen veröffentliche Doherty ein Soloalbum, dann war da noch ein kurzzeitiges Comeback mit seiner ersten Band The Libertines, und schließlich hielten ihn einige Skandale vom Arbeiten ab. Wir erinnern an seinen Auftritt im Bayerischen Rundfunk im November 2009, als er angetrunken die erste Strophe des Deutschlandliedes sang, oder an seine nächtliche Diebestour durch Regensburg im Jahr 2011.

Doch das ist jetzt vergessen: "Sequel to the Prequel" ist ein tolles Album geworden. Die Melodien stehen in bester Britpop-Tradition, die Gitarren sind laut, und mittendrin laden die ruhigeren Songs immer wieder zum Schunkeln ein. Schon alleine die erste Single  "Nothing comes to Nothing" ist ein großartiger Ohrwurm. Insgesamt muss sich das Album vor dem Vorgänger gewiss nicht verstecken, und schon der war sehr gut.

Die Fans honorieren die starke Arbeit auf dem neuen Album: "Sequel to the Prequel" stieg in den deutschen Albumcharts auf Platz 10 ein. 


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