Von Mark Read 0
Guardiola ganz locker

Pep Guardiola hat keine Angst vor Jupp Heynckes' Erbe

Im Sommer wird der Spanier Pep Guardiola neuer Trainer beim FC Bayern München. Sein Vorgänger Jupp Heynckes liefert derzeit überragende und höchst erfolgreiche Arbeit ab. Hat der Neue da keine Angst vor dem Erfolgsdruck?


Man könnte sagen, dass es für Pep Guardiola gar nicht schlimmer hätte kommen können. Schon seit Monaten ist klar, dass der Star-Trainer, der mit Barcelona alles gewann, was es zu gewinnen gibt, ab Sommer neuer Coach beim FC Bayern München wird. Dessen aktueller Trainer Jupp Heynckes ist aber drauf und dran, die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte hin zu legen.

Meister sind die Bayern schon, zudem stehen sie im Finale des DFB-Pokals und der Champions League. Hat man da als Nachfolger keine Angst vor dem überhöhten Erwartungsdruck. Überhaupt nicht, sagt Guardiola.

Guardiola will jeden Tag versuchen, Probleme zu lösen

"Ich kann das ab. Jeder Spieler und jeder Trainer auf der Welt will jedes Spiel gewinnen", so der 42-Jährige bei einem Vortrag im kolumbianischen Bogotá. "Wäre das nicht so, wäre es eine Qual."

 

Guardiola geht die Arbeit in München ganz locker an. "Ich will einfach nur Tag für Tag versuchen, Probleme zu lösen, mit den Leuten sprechen und auf mein Bauchgefühl hören." Aber natürlich ist auch ihm nicht entgangen, dass die Bayern eine "mordsmäßig gute Saison" spielen, wie er sagt.

Seit vergangenen Sommer hat Guardiola eine Auszeit genommen, um sich vom Stress der letzten Jahre in Barcelona zu erholen. In New York, wo er für ein Jahr lebt, hat er sich "einem sehr komplizierten Leben gewidmet: Ich habe meine Kinder um 8 Uhr morgens in die Schule gebracht und um 18 Uhr wieder abgeholt. Mehr habe ich nicht gemacht."


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