Von Mark Read 0

Paul Weller denkt über Botox-Behandlung nach


Der 51-jährige Musiker Paul Weller ist seinen eigenen Aussagen nach ziemlich eitel und gesteht, des Öfteren darüber nachgedacht zu haben, seine Falten mit Botox glatt spritzen zu lassen. Schließlich fühle er sich immer noch wie vor zwanzig Jahren und findet es irritierend, nicht mehr in der jugendlichen Frische vergangener Zeiten zu erstrahlen.

„Ich denke darüber die ganze Zeit nach, aber man redet es mir immer wieder“, sagte Weller in einem Interview mit der Zeitschrift „Shortlist“. „Ich hasse es, mich altern zu sehen, weil ich so eitel bin. Abgesehen davon, dass ich mich körperlich verändert habe, mache ich immer noch genau dieselben Dinge. Also wenn ich nicht in den Spiegel schaue, fühle ich mich nicht anders, als ich mich vor 33 Jahren gefühlt habe.“

Erst vor Kurzem brachte der britische Rock-Opa sein neues Album „Wake Up The Nation“ heraus und wünscht sich, noch bis zu seinem Tode weitermusizieren zu können. Schließlich mache man in jedem anderen Musikgenre auf der Welt Musik, bis man umfällt und stirbt. Lediglich im Popgeschäft werde gedacht, dass man irgendwann zu alt sei, für die Bühne. Und dass Paul Weller sich alles andere als alt und ausgelaugt fühlt, haben wir ja bereits erfahren. „Ich hoffe, dass ich auch in dreißig Jahren noch hier sein werde. Ich finde es gut, wie es John Lee Hooker vor seinem Tod gemacht hat. Er hat in einem Club gespielt, sich von seinen Freunden verabschiedet, ist nach Hause gegangen und gestorben. Er hat wirklich bis zu seinem Tod gespielt. Das will ich aus so machen.“

Nur ist der Tod eben nicht so leicht planbar wie eine punktuell und gut durchdacht gesetzte Botox-Spritze. Ob wir den eitlen Paul Weller wohl bald schon in einem restaurierten und gestrafften Gewand bewundern dürfen? Womöglich ist es auch die Midlife-Crisis und seine 24 Jahre junge hübsche Freundin, die Sängerin Hannah Andrews, die den Wunsch im Rock-Opa erwecken, sich dreißig Jahre jünger zu machen.


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