Von Mark Read 0

Ozzy Ozbourne: Tanzt auf meinem Grab!


Eine gute Planung ist alles. Dies gilt für alle Feiern, egal ob Hochzeit oder auch Geburtstag. Ozzy Ozbourne nimmt sich diese Erkenntnis zu Herzen und fügt auf die Liste der gut im Voraus geplanten Feierlichkeiten gleich einmal seine eigene Beerdigung hinzu.

Die Leser der Kolumne, die Ozzy Osbourne für die Zeitung Sunday Times schreibt, staunten sicherlich nicht schlecht, was sie dort lesen konnten. Der Sänger schrieb dort, schon mitten in den Vorbereitungen für seine eigene Beerdigung zu stecken.

Dabei ist Ozzy Osbourne eigentlich noch gar nicht so alt, auch wenn sein Leben als Rockstar mit allen klischeehaft dazu gehörenden Alkohol- und Drogenexzessen ihn deutlich älter erscheinen lassen, als er biologisch gesehen ist. Auch leidet der 62-jährige nicht etwa an einer unheilbaren Krankheit, so dass er sich mit seinem bevorstehenden Ableben beschäftigen müsste. Doch Ozzy Osbourne ist eben Ozzy Osbourne und das bedeutet dann auch, fröhlich schon einmal viele Jahre, mit Glück Jahrzehnte im Voraus die eigene Beerdigung zu planen.

Auf jeden Fall stellt sich Ozzy nach seinem Ableben seine Trauerfeier als eine Feier und nicht eine Trauerveranstaltung vor. So soll bei einer ausgelassenen Party an ihn gedacht werden. Eine Verabschiedung von Ozzy Osbourne eben, wie auch sein Leben war.

Allerdings muss auf seiner Trauerparty nicht Rock oder gar Lieder von Ozzy gespielt werden. Welche Musik die Abschied nehmenden Freunde auf seiner Beerdigung hören, ist ihm egal, Hauptsache, sie haben Spaß. “Es ist mir völlig egal, was sie an meiner Beerdigung spielen; von mir aus können sie ein Medley aus Justin Bieber, Susan Boyle und We are the Diddyman spielen, wenn es sie glücklich macht – aber ich will einfach sichergehen, dass keiner Trübsal bläst, sondern alle ausgelassen feiern.“


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