Von Kathy Yaruchyk 0
Neue Regeln bei der Verleihung

Oscar 2016: Dankesreden der Gewinner werden verkürzt

Lupita Nyong'o 12 Years a Slave"

Lupita Nyong'o gewinnt einen Oscar für "12 Years a Slave"

(© Getty Images)

Die diesjährigen Oscars scheinen unter keinem guten Stern zu stehen. Nachdem schon seit Wochen eine heiße Diskussion über die Diskriminierung von schwarzen Künstlern bei der Verleihung geführt wird, soll im nächsten Jahr die Jury komplett umgekrempelt werden. Doch auch in diesem Jahr wird es erste Veränderungen geben.

Die Oscarpreisträger dürfen bei den diesjährigen Danksagungen keine Namenslisten mehr verwenden. Seit Jahren war es eine Tradition: die geehrten Stars dankten auf der Bühne, oft unter Tränen, ihren Helfern, Familien, Kollegen, Regisseuren, Komponisten und so weiter. Laut den Oscar-Produzenten ein viel zu zeitintensives Unterfangen.

Bei der 88. Oscarverleihung am 28. Februar sollen die Namen nun lediglich als Lautschrift am unteren Bildschirmrand durchlaufen, wie „The Hollywood Reporter“ berichtet. Die Nominierten müssen schon vorab ihre Namenslisten abgeben. Im Falle eines Gewinns werden die Namen während der Rede durchlaufen.

Beim Lunch der Nominierten am vergangenen Montag erklärte David Hill, Produzent der Oscars: „Die Dankesreden wurden immer häufiger zu Namenslisten. Die Zeit lief davon, bevor man auch nur etwas vom Herzen über die Kunst, die Vision, die Erfahrung oder die Bedeutung des Momentes sagen konnte. Wir mussten darüber nachdenken, wie wir das Ganze zu einer besseren Erfahrung für jeden machen können.“

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