Von Stephanie Neuberger 0
Sogar Charlène & Albert

Olympia sei Dank: Verliebte Royals in London

Auch wenn ich bereits letzte Woche meine Kolumne über die Royals bei Olympia geschrieben habe, blicke ich auch diese Woche nach London. Denn am Rande der Wettkämpfe zeigen sich die Blaublüter so verliebt wie selten in der Öffentlichkeit.


Dass Olympia für Kate und Prinz William einen vollen Terminkalender bedeutet und die beiden von einem Wettkampf zum nächsten hetzen, war bereits vor dem Start der Wettkämpfe klar. Aber die beiden Turteltauben genießen die Sportevents, die sie gemeinsam besuchen. Obwohl sie nie sonderlich schüchterne Royals waren, wirken sie am Rand der Kämpfe gelöster und verliebter als sie sich je zuvor in der Öffentlichkeit gezeigt haben. Ganz unüblich für Royals halten sie Händchen und umarmen sich stürmisch, wenn es für Großbritannien eine Medaille gibt. Normalerweise sind solche liebevollen Gesten und Liebesbeweise für königliche Paare in der Öffentlichkeit äußert ungewöhnlich. Bei offiziellen Termin sogar nie zu sehen. Daran lässt sich erkennen, dass die Regeln bei Olympia anders verlaufen. Dort dürfen auch Kate und William ein ganz normales Paar sein. Ich freue mich über solche Bilder, die eine Lockerheit und eine Verliebtheit der beiden bezeugen, an der ich zwar nie zweifelte, die aber im Hofprotokoll keinen Platz finden.

Ein Paar begeistert mich bei Olympia aber noch mehr als Kate und ihr Prinz. Es sind Charlène und Albert, die diese Tage in London genießen. Dass die Fürstin als ehemalige Leistungssportlerin an den Wettkämpfen besonders viel Spaß hat, hatte ich schon erwartet, aber noch nie zuvor habe ich Charlène so gelöst und glücklich gesehen. Auch an der Seite ihres Mannes wirkt sie wie eine verliebte, glückliche Frau. Wer die Bilder aus London sieht, auf denen sich die Fürstin auf der Tribüne an ihren Fürsten kuschelt und er sie zärtlich auf die Stirn küsst, kann die Berichte über eine unglückliche Ehefrau damit nicht in Einklang bringen. Ich vermute schon lange, dass es die öffentlichen Auftritte als Fürstin sind, die Charlène so zurückhaltend und eingeschüchtert erscheinen lassen. Bei Olympia sehen wir auch neben ihren Mann eine lustige, locker und zufriedene Person. Diese Woche musste ich mich über einen Fernsehbeitrag aufregen. Dort berichteten sie darüber, dass Charlène erst nachdem ihr Mann London verlassen hat glücklich und ausgelassen ist. Die Bilder auf denen Albert und seine Fürstin verliebt schmusten, zeigten sie natürlich nicht. Über eine solche Berichterstattung kann ich mich nur ärgern. Denn dies wird dem Verhalten der beiden nicht gerecht. Ich habe in London ein verliebtes Paar gesehen, das fernab der Staatsaufgaben ein normales Ehepaar sein durften.

Ich freue mich, dass Olympia noch ein paar Tage weitergeht. Denn so haben wir die Möglichkeit, zu sehen, dass die Roayls auch nur ganz normale Menschen sind, die euphorisch jubeln, sich ab und zu langweilen oder mitfiebern.


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