Von Nils Reschke 0
5000 Folgen GZSZ

Oli.P, Yvonne Catterfeld & Co.: Früher GZSZ, und heute?

In zwanzig Jahren Daily Soap auf RTL hat man bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ jede Menge Stars kommen und gehen gesehen. Einige feierten danach tatsächlich noch bessere Zeiten, bei anderen wurde es schnell still. Unser Promipool-Special zum doppelten Jubiläum.

Yvonne Catterfeld Zwischen Himmel und hier

Schauspielerin Yvonne Catterfeld

(© Getty Images)
Jeanette Biedermann ist eine Powerfrau

Jeanette Biedermann

(© Getty Images)
Oliver Petszokat wurde als Oli P. berhümt

Oliver Petszokat im Jahr 2001

(© Scherf / imago)

Heute ist es soweit. Die 5000. Folge der Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ flimmert auf RTL über die Bildschirme. 5000 Folgen in exakt zwanzig Jahren bedeutet aber auch: Jede Menge Stars und Sternchen, die nach ihrem Ausstieg bei GZSZ versucht haben, anderweitig im Showbusiness Fuß zu fassen. Manchen ist das gelungen, von anderen hingegen spricht heute kaum noch jemand. Promipool.de nennt euch die Namen und verrät, was die ehemaligen Stars aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ heute so treiben.

Sieben Jahre nach dem Serienstart von GZSZ stellte sich in Folge 1744 Marie Balzer vor. Eingefleischte Fans werden wissen, dass es sich hierbei um Jeanette Biedermann handelt, die – eine kleine Pause in 2003 mit inbegriffen – bis Folge 2931 im Jahr 2004 die Treue hielt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Jeanette Biedermann aber auch schon längst einen Namen als Sängerin gemacht. Die Berlinerin verknüpfte geschickt ihre Popularität als Schauspielerin in der Seifenoper auf RTL mit ihrer musikalischen Karriere und landete mit einigen ihrer Singles regelmäßig in den Top Ten der Charts.

2001 heimste Jeanette sogar den Echo als „Beste Künstlerin National“ ein, 2004 gab es die Goldene Kamera in der Kategorie „Pop National“. Doch 2008 folgte der nächste Schritt in Sachen Daily Soap: Für Sat1 stand sie in der Hauptrolle für „Anna und die Liebe“ als Anna Polauke vor der Kamera. Einen ganz ähnlichen Weg ging auch Yvonne Catterfeld. Sie spielte mit zwei kürzeren Unterbrechungen von 2001 bis 2005 die Julia Blum bei GZSZ. 2003 startete die gebürtige Erfurterin dann voll durch. Ihr Song „Für Dich“ war Nummer eins in Deutschland, Österreich und der Schweiz, das dazugehörige Album „Meine Welt“ nicht minder erfolgreich. Der Lohn der Mühen: Es gab für Yvonne Catterfeld den Bambi 2003 als Shootingstar. Auch wenn es ein wenig stiller geworden ist, so ist die hübsche Erfurterin doch regelmäßig vor der Kamera zu sehen, zuletzt beispielsweise in der Verfilmung von „Nils Holgerssons wunderbare Reise“.

Bevor Oliver Petszokat zwei Jahre lang den Ricky Marquart in „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ spielte, machte er sich auf RTL2 bereits einen Namen in der Daily Soap „Alle zusammen – jeder für sich“. 1998 war für Petszokat ein erfolgreiches Jahr, denn als Oli.P stürmte er mit der Coverversion von Herbert Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch“ die Charts. Ebenfalls auf Platz eins schaffte er es ein Jahr später mit „So bist du“, einem Cover von Peter Maffay. Als Co-Moderator bei „Big Brother“ war Oli.P dann nochmals tätig, zuletzt spielte er ein Jahr lang auf Sat1 in der Seifenoper „Hand aufs Herz“ mit.

Dick im Geschäft ist nach wie vor Alexandra Neldel. Das hat die hübsche Schauspielerin vor allem dem Erfolg mit „Die Wanderhure“ zu verdanken. In Folge 1072 gab sie bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ hingegen ihr Debüt als Katja Wettstein. Die Rolle spielte Neldel von 1996 bis 1999. Ins Musikgeschäft wechselte sie im Gegensatz zu ihren Kollegen aber nicht. Stattdessen schnupperte sie zwei Jahre lang auf der ARD in „Berlin, Berlin“ rein, um dann mit „Verliebt in Berlin“ eine Verwandlung als Mauerblümchen Lisa Plenske durchzumachen. 379 Folgen lang, Spielfilm inklusive, füllte sie diese Rolle aus.

Zwei Kinder der ersten Stunde waren Sandra Keller als Tina Zimmermann und Andreas Elsholz als Heiko Richter. Letzter war bei GZSZ von Folge eins bis 963 am Start. Er war auch der Vorreiter für alle, es im Musikgeschäft zu versuchen – mit eher mäßigem Erfolg. Sandra Keller versuchte ihre Popularität auf einen anderen Weg zu nutzen. Sie hielt es exakt 60 Folgen länger bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ aus. Zum Abschied gab es im April 1996 dann schöne Aufnahmen für den Playboy zu bestaunen. Apropos Nackedei: Nina Bott spielte acht Jahre lang die Cora Hinze. Die Hamburgerin entblätterte sich nach 2002 in diesem Jahr, mittlerweile als stolze Mami, sogar zum zweiten Mal für den Playboy. Bei „Verbotene Liebe“ und vor allem bei „Alles was zählt“ war sie auch als Schauspielerin in Seifenopern nach wie vor gefragt.


Teilen:
Geh auf die Seite von: