Von Kati Pierson 0
Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Olaf: „Ich muss niemandem mehr was beweisen“

Olaf Malolepski stand Jahre lang mit den Flippers auf der Bühne. Mit ihnen stürmte er ein ums andere Mal die Charts, badete im Edelmetall und spielte in ausverkauften Hallen. Nach all den Jahren wagte er eine Solokarriere.


Sein erstes Soloalbum „Tausend rote Rosen“ verkaufte sich über 100.000 Mal allein in Deutschland. Das bedeutet Gold. Sein zweites Album „Wenn der Anker fällt“ erreicht Platz 10 der Albumcharts. Mit der DVD „Wenn der Anker fällt“ zur ersten Solo-Tournee erreichte der Sänger Platz Eins der DVD-Charts.

Olaf: „Heute mache ich das einfach nur, weil es mir Spaß macht.“

Promipool: Hast Du mit diesem Erfolg gerechnet?
Olaf: „Nein. Ich habe es nicht gewusst! Die Fans haben mich auf der Abschiedstour angesprochen. Ich sagte auch jeden Abend auf der Bühne, dass ich der Musik erhalten bleibe, aber wie, wusste ich nicht. Als klar war, wie es weiter geht, haben sie sich gefreut. Sie haben gesagt: Toll, dass du weiter machst. Da bleibt die Musik was durch dich erhalten. Wir kommen gerne zu dir. Sie haben mich ermutigt. Ich habe mir auch vorgestellt, dass da schon ein bissel was läuft. Ich muss niemand mehr etwas beweisen. Wir hatten über 40 Mal war Gold und Platin mit den Flippers. Ich glaube, wir sind die erfolgreichsten, auch international in Deutschland. Heute mache ich das einfach nur, weil es mir Spaß macht.“

Promipool: Bist du auf den Erfolg stolz?
Olaf: „Ich bin sehr stolz. Ich habe eine tolle Mannschaft mit der Ariola. Ganz wichtig ist auch meine Familie. Meine Frau, die steht dahinter. Auch die Medien haben super mitgemacht. Der Rundfunk spielt die Titel. Wir hatten tolle Fernsehsachen z.B. dürfte ich den ersten Fernsehauftritt bei Florian Silbereisen machen mit „Tausend rote Rosen“.“

Olaf: "Wir sind 44 zusammen durch dick und dünn gegangen"

Promipool: Auf dem Album „Wenn der Anker fällt“ ist ein Titel „Irgendwie vermisse ich euch“. Fehlen Dir die alten Kollegen?
Olaf: „Ja. Wir sind 44 zusammen durch dick und dünn gegangen. Wir hießen früher Dancing Show Band. Wir waren eine Cover-Band, würde man heute sagen. Wir haben alles gespielt, was im Radio gelaufen ist, und was die Menschen hören wollten. Rock, Schlager - also einfach Unterhaltungsmusik. Led Zeppelin, Deep Purple, die Stones, Beatles, Heino, Toni Marshall, Cliff Richard - wir haben alles gemacht. Wir waren befreundet. Wir haben uns nicht jeden Tag gesehen, aber fast jeden zweiten. Das sind einfach ehrliche Leute, der Bernd und der Manfred. Auch die Familien. Das war einfach klasse. Und da haben wir ein Lied geschrieben nach dem Motto: Mensch, war das eine schöne Zeit, ich vermisse euch.

Olaf: „Auch wenn ich abends im Hotel bin, denke ich noch immer: gleich kommen Bernd und Manfred hinter dem Tresen vor und sagen: „Hey Olaf“. Die erste Sendung bei Florian Silbereisen mit „Tausend rote Rosen“ da stand ich hinter der Bühne und dachte:  Jetzt gehst du in einer Minute raus. Früher haben wir immer faxen gemacht. Jetzt stehst Du hier alleine. Aber es macht deshalb nicht weniger Spaß!“


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