Von Robert Reinicke 0
Bastian Schweinsteiger

Offenbare Ungereimtheiten der Wahl zum "Fußballer des Jahres"

Die Wahl zum "Fußballer des Jahres" überraschte anfangs nicht nur führende Sport-Experten, sondern sogar den Ausgezeichneten, Bastian Schweinsteiger, selbst. Nun gab das Sport-magazin "Kicker" jedoch einige Ungereimtheiten bekannt, durch die die Wahl infrage gestellt werden muss...

Bastian Schweinsteiger

Fußballer des Jahres - Bastian Schweinsteiger

(© Getty Images)

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Die Reaktion des Mittelfeld-Regisseurs der Münchner Bayern, als er von seiner Wahl zum "Fußballer des Jahres" erfuhr, deckte sich mit der einiger nicht minder überraschter Fußball-Experten: "Das wundert mich schon ein wenig. Denn es gab Phasen, in denen relativ kritisch über mich berichtet wurde." lautet ein erstes Zitat Schweinsteigers. Dennoch sei es natürlich "eine große Ehre".

Zu wenig Stimmen. Zu knappes Ergebnis.

Und auch wenn die letztjährigen Leistungen des 28-Jährigen zweifellos anerkennenswert waren, dessen Übersicht und Passsicherheit ein enorm wichtiger Baustein auf dem Weg des FC Bayern zu einem außergewöhnlichen Jahr waren, in dem alle Titel gewonnen wurden, die zu vergeben sind: Nicht wenige hatten doch eher Frank Ribery oder auch Thomas Müller als Favoriten auf den Titel.

Nun gaben sowohl das für die Wahl federführende Sportmagazin "Kicker" wie auch "Focus Online" bekannt, dass es bei der Abstimmung zu einigen Ungereimtheiten gekommen sei. So kamen die Abstimmungsunterlagen für die teilnehmenden Sportjournalisten in einigen hundert Fällen gar nicht erst beim Empfänger an - insgesamt wurden nur 527 der rund 3700 Bögen zurückgeschickt.

Schweinsteiger erhielt davon 92, vor Ribery mit 87 Stimmen...


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