Von Andrea Hornsteiner 0
Er beging Selbstmord

Obduktion deckt auf: Tony Scott hatte Antidepressiva und Schlafmittel im Blut

Der Hollywood-Regisseur Tony Scott beging vor zwei Monaten Selbstmord. Nun wurden die Obduktionsergebnisse der Öffentlichkeit gegenüber bekannt gegeben. Der 68-Jährige hatte zum Zeitpunkt seines Todes sowohl Antidepressiva, als auch Schlafmittel im Blut.


Die Menschen waren weltweit geschockt, als die traurige Nachricht die Runde machte: Der Hollywood-Regisseur Tony Scott nahm sich das Leben.

Vor zwei Monaten sprang der 68-Jährige von der Vincent Thomas Bridge in San Pedro in Los Angeles. Er hinterließ seine trauernde Familie und jede Menge unbeantwortete Fragen.

Was trieb ihn nur dazu, sich in den Tod zu stürzen? Schnell verbreitete sich das Gerücht, dass er einen inoperablen Hirn-Tumor gehabt habe. Seine Frau Donna dementierte dieses Gerücht allerdings sofort.

Eine eindeutige Klärung sollte eine Obduktion geben.

Der Gerichtsmediziner Craig Harvey wurde mit dieser Aufgabe betraut. Gestern stellte er die Ergebnisse der Öffentlichkeit vor.

Bereits bekannt war, dass der "Top Gun"-Regisseur infolge der Verletzungen nach seinem Sprung von der Vincent Thomas Bridge verstarb.

Neu ist nun jedoch, dass in seinem Körper Spuren eines Schlafmittels, sowie Antidepressiva nachgewiesen werden konnten.

Außerdem wurde die Aussage von Donna Scott bestätigt: Tony Scott litt zum Zeitpunkt seines Todes nicht unter einer Krebserkrankung.

Demnach ist davon auszugehen, dass der Regisseur bereits seit einiger Zeit unter schweren Depressionen litt.


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