Von Sabine Podeszwa 0
Musikkolumne

Nora Tschirner singt mit ihrer Band „Prag“ 60er-Jahre-Musik

Nora Tschirner konzentriert sich momentan nicht nur auf die Geburt ihres ersten Babys. Nein, sie rührt gerade kräftig die Werbetrommel für ihre Band "Prag", mit der sie anspruchsvolle deutsche Popmusik macht, die an die Filmmusik der 60er erinnert.


Nora Tschirner (32) stellt neuerdings mal wieder unter Beweis, dass sie ein Multitalent ist. Dass sie moderieren, schauspielern und außerordentlich witzig sein kann, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch das Mädchen mit der frechen Berliner Schnauze kann auch singen. Mit ihren Bandkollegen Tom Krimi und Erik Lautenschläger, bildet Nora Tschirner die Band „Prag“.

Und wenn man deren Musik hört, fühlt man sich in die Sechziger Jahre zurückversetzt. Teilweise kommt sogar Wild West-Stimmung auf. Fast könnte es sich um Melodien von Ennio Morricone handeln. In diesem Zusammenhang verursacht der deutsche Gesang zwar einen gehörigen Stilbruch, schafft jedoch eine ganz eigene Richtung, mit der sich die Band in Deutschland bereits eine eigene Fangemeinde aufgebaut hat, die von Tag zu Tag größer werden dürfte.

Auf Ihrem Debütalbum „Premiere“ lassen Nora, Erik und Tom es direkt dekadent angehen. Sie engagierten das Tschechische Filmorchester in Prag und kreierten somit den passenden Rahmen für ihr Album, das anspruchsvollen und cineastischen Pop bietet.

Auf ihrer Tour durch Deutschland überzeugte die Band durch laute und leise Gesangseinlagen, den Einsatz von Gitarren und Xylophonen sowie dem Hackbrett und der Mundharmonika. Und zwischendurch gab es auch immer wieder mal einen kecken Spruch von Fräulein Tschirner.


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