Von Nils Reschke 0
Aus auf Twitter

Nicki Minaj zieht Konsequenzen und kündigt ihr Profil auf Twitter

Es hat sich ausgezwitschert für die Rapperin Nicki Minaj. Das Maß sei voll, kündigte sie ihr Aus auf der Plattform des Dienstes für Kurznachrichten an, nachdem Songs ihres neuen Albums ins Netz gestellt wurden.


Zwischen dem „Good bye“ stand noch das böse Wort, dass mit dem Buchstaben „F“ beginnt und mit einem „G“ endet. „Good f***g bye“ twitterte Nicki Minaj, die Rapperin und zog jetzt ihre Konsequenzen. „Ehrlich jetzt: Das Maß ist voll“, kommentierte die 29-Jährige aus Trinidad und Tobago die Tatsache, dass noch vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Pink Friday: Roman Reloaded“ Songs von der CD schon auf einer ihrer Fan-Webseiten ins Netz gestellt wurden. Und weil dem so war, machte Nicki Minaj ihre Drohung war und verabschiedete sich aus dem Sozialen Netzwerk für Kurznachrichten. Twitter und ihre Follower müssen künftig ohne die Rapperin auskommen.

Die exzentrische Rapperin hatte es beim Kurznachrichtendienst auf immerhin elf Millionen Menschen gebracht, die ihren Meldungen regelmäßig folgten. Über Twitter hatte sie aber auch gedroht: Wenn sie – die Fans – nicht aufhörten, ihre neuen Lieder ins Netz zu stellen, höre sie auf zu twittern. Und da derartige Mahnungen offenbar bei einigen auf taube Ohren stießen, zog Nicki Minaj kurzerhand die Konsequenzen. „Don´t cry for me Argentina. Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln“, stellte die Rapperin enttäuscht fest, dass zahlreiche Songs ihres neuen Albums dennoch kurze Zeit später unerlaubterweise veröffentlicht wurden. „Ich lösche meine Twitter-Account.“

Und seitdem bangen ihre echten Fans, die mit diesen Vorfällen nichts zu tun haben, um eine Rückkehr. Denn es gibt noch eine kleine Hintertür: Nach dem Deaktivieren eines User-Accounts bleibt dem Nutzer nämlich noch 30 Tage Zeit, den eigenen Zugang wieder zu „reanimieren“. Das ursprünglich früher geplante Album war erst am 3. April erschienen, die Raubkopien kursierten dennoch rasend schnell durchs Internet. Trotzdem erreichte „Pink Friday: Roman Reloaded“  in den USA und Großbritannien Platz eins der Charts. Nicki Minaj war im Februar bei den Grammy Awards drei Mal nominiert, ging aber in den Kategorien „Bester New Artist“, „Bestes Rap Album“ und „Beste Rap Perfomance“ leer aus.


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