Von Mark Read 0
In Indien gesehen?

Neue Hoffnung im Fall Maddie McCann?


Über vier Jahre ist es her, dass die kleine Maddie McCann spurlos aus einer portugiesischen Ferienanlage verschwand - wenige Tage vor ihrem vierten Geburtstag. Seitdem ist das englische Mädchen nicht wieder aufgetaucht, obwohl ihre Eltern alle medialen Register zogen. Nun könnte es aber neue Hoffnung geben. Die indische Polizei hat die DNA eines Mädchens genommen, das Touristen als Maddie identifiziert haben wollen.

In der nordindischen Stadt Leh hat eine Gruppe britischer und amerikanischer Touristen ein kleines Mädchen entdeckt, das der verschwundenen Madeleine McCann wie aus dem Gesicht geschnitten sein soll. Sie stellten daraufhin die vermeintlichen Eltern des Mädchens zur Rede, eine Französin und einen Belgier. Zu guter letzt wurde die Polizei eingeschaltet, die den Eltern ihre Pässe und der Kleinen eine DNA-Probe abnahm. Anhand dieser soll nun herausgefunden werden, ob es sich bei dem Mädchen tatsächlich um die vermisste Maddie handelt. Gibt es also neue Hoffnung?

Es wäre eine Sensation. Seit dem Verschwinden der kleinen Maddie am 3. Mai 2007 haben ihre Eltern Gerry und Kate McCann so viel versucht, um ihre Tochter zu finden. Sie richteten eine Webseite ein, starteten Medienkampagnen und sprachen sogar bei Papst Benedikt XVI. vor. Gebracht hat es nichts. Zwar gingen einige Hinweise ein - unter anderem wurde in Paris ein Mädchen gesehen, das aussah wie Maddie und einen Eisverkäufer auf Englisch fragte, wo seine Eltern wären - doch eine konkrete Spur war bisher nicht dabei. Mittlerweile ist Maddie - sofern sie noch am Leben ist - acht Jahre alt und ebenso lange von ihren Eltern getrennt wie sie bei ihnen war. Es wäre ein kleines Wunder, wenn diese Geschichte doch noch gut ausginge.


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