Von Sabine Podeszwa 0
Schwierige Phase

Nelly Furtado war früher depressiv

Nelly Furtado war nicht immer die Frohnatur, für die sie heute gehalten wird. Ganz im Gegenteil. Früher war sie unzufrieden mit der Welt und wollte möglichst wenig mit ihr zu tun haben.


Die kanadische Sängerin Nelly Furtado (34) gab jetzt in einem Interview zu, dass sie in ihrer Jugend depressiv war. Wenn man die quirlige Sängerin heute sieht,  kann man sich kaum vorstellen, dass sie früher große Probleme mit sich und ihrem Umfeld hatte.  Doch offenbar machte sie tatsächlich eine sehr schwere Phase durch.

"Mit 17 Jahren wurde ich depressiv, eine Phase, die andauerte, bis ich 20 war. Es ist sehr bedrückend, kreativ sein zu wollen, es aber nicht sein zu können" wird sie von Klatsch-Tratsch.de zitiert. "Ich schlief den ganzen Tag, wollte mit niemandem reden. Manchmal fiel es mir schwer, überhaupt einen Zugang zur Welt zu finden. In einem Raum voller Menschen, fühlte ich mich isoliert, sogar wenn ich mit meiner Familie oder mit Freunden zusammen war."

Auch heute noch stellt sie viele Dinge in Frage. Zum Beispiel ist ihr der Hype um Prominente ziemlich unheimlich. "Ich habe langsam realisiert, dass niemand perfekt ist, auch nicht die Menschen, die wir fälschlicherweise anbeten und idealisieren. Wir denken, sie sind perfekt, und wir sind unheimlich enttäuscht, wenn wir herausfinden, dass sie auch abstoßende Seiten haben" erklärt sie.  Nach ihrer letzten Tour, zog sie sich 2007 zurück, um ein wenig Abstand von ihrem Leben im Rampenlicht zu bekommen. Sie blieb einfach zuhause und genoss es in vollen Zügen, sich um ihre Tochter zu kümmern, die damals gerade in die Vorschule gekommen war.


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