Von Stephanie Neuberger 1
Sie ist erschöpft

Natascha Kampusch verpasst Berlin-Premiere

Gerade feiert der Film "3096 Tage" über die Leidensgeschichte von Natascha Kampusch Premiere. Nachdem die 25-Jährige bereits bei der Premiere in Wien und München anwesend war, sagte sie nun das Kommen zu Uraufführung des Filmes in Berlin ab. Sie ist einfach erschöpft, wie es heißt.


Es ist für Natascha Kampusch gerade sicherlich nicht leicht. Mit dem Film "3096 Tage" kommt nun ihre tragische Geschichte in die Kinos. So sieht jeder, was sie in den Jahren durchgemacht hat. Die 25-Jährige steht hinter dem Film und machte auch eine kleine Promotour. So erschien sie auch zur Weltpremiere in Wien vor ein paar Tagen. Zwar posierte sie kurz für die Fotografen, beantwortete aber keine Fragen.

Doch auch nach dieser Premiere war Natascha offenbar sehr mitgenommen. "Sie hat die Vorführung als gut empfunden“, verkündete ihr Manager laut "Berliner Zeitung" nach der Uraufführung des Films. „Sie steht ziemlich unter Druck, ist erschöpft, muss auch noch zur Vorstellung nach München." Aber Natascha reiste nach München und besuchte die Premiere. Außerdem gab sie 30 Minuten eine Pressekonferenz, die sicherlich ebenfalls sehr belastend für sie war. Man kann sich nicht vorstellen, wie schwierig die Konfrontation mit ihrer dramatischen Vergangenheit für sie sein muss.

Gestern fand die Uraufführung von "3096 Tage" in Berlin statt. Ohne Natascha Kampusch. Obwohl ihr Kommen geplant war, sagte sie ihr Erscheinen bei der Premiere kurzfristig ab. In einer Videobotschaft erklärte sie sich. Die letzten Tagen haben sie offenbar sehr erschöpft und einiges wieder aufgewühlt, wie sie sagt.

Bereits im Vorfeld der Berliner Premiere des Films wurde bekannt, dass Natascha Kampusch über ihr Erscheinen nachdenke. "Das ist alles sehr anstrengend für sie“, erklärte ihr Manager Dusan Uzelac gegenüber der "B.Z" zur Erfassung von Natascha.


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