Von Nils Reschke 1
„My Valentine“

Natalie Portman und Johnny Depp machen peinliche Übersetzungsfehler

Die Idee ist grandios, die Umsetzung war eher mangelhaft. Im Musikvideo von Paul McCartneys Song „My Valentine“ „singen“ Natalie Portman und Johnny Depp in Gebärdensprache. Peinlich wird es dann, wenn aus dem Verb „erscheinen“ plötzlich ein „Tampon“ wird.


Gerade eben erst berichtete und würdigte Promipool.de die Leistungen von Sir Paul McCartney. Nein, nicht als Musiker. Diese Qualitäten sind ja hinlänglich bekannt. Bei „The Beatles“ sowieso, aber eben auch als Solokünstler. Für seinen Song „My Valentine“ fungierte der Sir allerdings als Regisseur und drehte gleich drei verschiedene Clips in atmosphärischem Schwarz-Weiß. Seine beiden Protagonisten haben klangvolle Namen: Natalie Portman und Johnny Depp ließen sich für diese Musikvideos gewinnen. So weit, so wunderschön. Doch dann wird es peinlich.

Denn wie das Musikmagazin „Rolling Stone“ jetzt berichtet, ist dem Regisseur McCartney dabei wohl der eine oder andere gravierende Fehler unterlaufen. Denn in „My Valentine“, einer Auskopplung aus McCartneys neuestem Album „Kisses on the Bottom“ sollte die Gebärdensprache, mit denen Portman und Depp das Lied „singen“, eigentlich der emotionale Höhepunkt sein. Leider wurde es ein Stück weit zum Reinfall, sollen dabei doch dem Regisseur und seinen Schauspielern einige krasse „Übersetzungsfehler“ unterlaufen sein.

Darauf jedenfalls machte ein Sprecher der „British Deaf Association“ jetzt aufmerksam. Er betonte trotz der Pannen, dass das Video „wirklich großartig“ sei. Weniger gelungen dagegen sind die „Übersetzungen“. Schauspielerin Natalie Portman „singt“ statt „Valentine“ ein Mal „Feind“. Und statt des Verbs „erscheinen“ vergreifen sich Portman und Depp beide „im Ton“ und nutzen den Begriff „Tampon“ als Geste. Das darf dann sehr wohl als peinlich bezeichnet werden. Die British Deaf Association bedauere, dass man offensichtlich keine Tauben als Berater hinzugezogen habe. Dennoch steht auch für die Organisation im Vordergrund, dass Persönlichkeiten wie Portman und Depp solche Aktionen unterstützen.


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