Von Nils Reschke 0
Wetten, dass..?

Muss Markus Lanz demnächst ohne internationale Stars auf der Couch auskommen?

Die Diskussionen um „Wetten, dass..?“ und seine internationalen Gäste nehmen kein Ende. Nun gehen die Kapitel Tom Hanks und Halle Berry sogar in die nächste Runde. Und TV-Zuschauer müssen sich die bange Frage stellen: Muss das Flaggschiff des ZDF künftig ganz ohne Stars und Sternchen aus Hollywood auskommen?


Vincent de La Tour jedenfalls hält das durchaus für möglich. Er ist seines Zeichens Chef bei Fox, einer der deutschen Tochterfirmen der großen Filmstudios in den Vereinigten Staaten. In einem Interview mit dem Focus stellte Vincent de La Tour folgende These auf: Äußerungen, wie jene von Tom Hanks, würden sich auch in Hollywood herumsprechen.

Das Interview mit Tom Hanks hatte nach der zweiten Sendung von Markus Lanz als Moderator von „Wetten, dass..?“ für viel Wirbel gesorgt. Hanks habe – um es in aller Kürze zusammenzufassen – überhaupt nicht verstanden, was er da auf der Couch solle. Habe die Spielregeln eben so wenig kapiert und mühte sich mit einem offensichtlich überforderten Simultandolmetscher. Doch das war dann nur die halbe Wahrheit. Denn viele Medien übernahmen die wichtigsten Zitate dieses Interviews und ließen ganz geschmeidig einer der letzten Aussagen weg, in denen Tom Hanks sich am Ende eben auch äußerte, dass es doch Spaß gemacht habe.

Allerdings habe der Sender sich auch an gewisse Abmachungen nicht gehalten, hieß es hinterher, wenngleich das ZDF Darstellungen widersprach, wonach die Agenten von Tom Hanks und Halle Berry sogar damit gedroht haben sollen, ihre Stars vorzeitig von der Bühne zu holen. Vor allem Halle Berrys Wetteinsatz, Oliver Welke mit einem Kuss a la James Bond zu beglücken, stand so sicherlich nicht unter den Abmachungen. Das ZDF stellte klar, dass zwar im Vorfeld angefragt worden sei, die Show früher zu verlassen. Doch man einigte sich darauf, die komplette Sendung zu bleiben. Sorgen, dass die Stars nicht mehr kommen werden, müsse man sich nicht machen. Ein Sprecher sagte, dass das Interesse auch von internationalen Promis nach wie vor ungebrochen sei.


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