Von Mark Read 0

Mörder von John Lennon muss im Gefängnis bleiben


Der Mörder von John Lennon muss weiter im Gefängnis bleiben. Das Begnadigungsgesuch von Mark David Chapman, der den Ex-Beatles-Musiker im Dezember 1980 vor dessen Haus in New York erschossen hatte, wurde von der zuständigen Untersuchungskommission abgelehnt. Ursprünglich wurde der heute 55 Jahre alte Chapman zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt. Als diese im Jahr 2000 ablief, blieb er zwar in Haft, kann aber alle zwei Jahre um seine Entlassung bitten.

Genau wie die letzten fünf Male wurde sein Gesuch also auch dieses Mal abgelehnt. Das dürfte vor allem Lennons Witwe Yoko Ono freuen. Die 77 Jahre alte Japanerin hatte sich stets gegen eine Freilassung Chapmans ausgesprochen, so auch diesmal. Der Mörder ihres Mannes gehört hinter Gitter, schrieb sie in einem Brief an die Untersuchungskommission – und hat damit sicher nicht so ganz unrecht.

Bei Chapman wurde nach der Tat eine Psychose festgestellt. Der Mord ereignete sich am 8. Dezember 1980. Chapman hatte sich von Lennon erst ein Autogramm auf seine Ausgabe des neuen Albums „Double Fantasy“ geben lassen und hatte dem Star danach mehrere Stunden lang aufgelauert. Als Lennon und Ono zu ihrem Appartementhaus in New York zurückkehrten, schoss Chapman dem Ex-Beatle viermal in den Rücken und verletzte ihn dabei tödlich. Im Polizeiverhör gab der geistig verwirrte Mörder danach an, er habe die Tat begangen, um in der Öffentlichkeit bekannt zu werden. Unsere Meinung: So einer ist hinter schwedischen Gardinen am Besten aufgehoben!


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