Von Lisa Winder 0
Immer wieder Weihnacht

Mit Stefan Mross besinnlich und lustig in den 3. Advent

Opa Mross steht im Wald und will sich einen Weihnachtsbaum umsägen. Maria Levin belehrt den Greis, dass das in Deutschland verboten ist. Die Cappuccinos sind die jugendlichen Rüpel ohne Respekt vor dem Alter. Mit Witz, Musik und Nachdenklichem läutet Stefan Mross die Weihnachtszeit ein.

Natürlich kommt Opa Mross noch zu seinem Baum. Christian Lais verhilft letztendlich dem Opi zu seinem Bäumchen. Der Eine hält, der Andere sägt. So ist der Baum schnell erlegt. Schallendes Gelächter in der Veltener Ofenstadthalle als die Zuschauer die „Tanne“ sehen. So beginnt seit einigen Wochen jeden Tag die Show „Immer wieder Weihnacht“.

Akt 1: Stimmung und Witz

Damit standen schon zu Beginn fast alle Künstler des Abends auf der Bühne. Den Auftakt im ersten Teil durfte die Schweizer Schlagersängerin Francine Jordi übernehmen. „Gegen Dich sind sie nichts – alle Wunder dieser Welt“ schwärmte die Sängerin und natürlich durfte auch der Siegertitel des Grand Prix der Volksmusik „Das Feuer der Sehnsucht“ nicht fehlen.

Die Cappuccinos sorgten für den rockigen Part an diesem Abend als sie ins „Single Hotel“ eincheckten und Stefan Mross ins Ohr hauchten „Ich mach Dich zur Königin“. Besonders gefühlvoll wurde es im Saal als Maria Levin ihre eigene Interpretation von „Ein Stern (der Deinen Namen trägt)“ präsentierte. Als Ballade mit der Stimme dieser jungen Frau klingt der Hit gleich noch mal so gut. Das schreibt sie auch gerne „Schwarz auf Weiß“ in die „Russischen Nächte“.

Mit Christian Lais und Stefan Mross in die Pause

Die Generation 50+ stürmt nicht nur ins Internet, sie schafft es auch noch mal „Neugebor’n“ zu werden und den Saal „Atemlos“ zu machen. An „Die Zeit mit Dir“, Christian Lais wird sich das Publikum sicher gerne zurückerinnern.

Der Gastgeber weiß „Meine beste Zeit liegt noch vor mir“ und freute sich über die Anwesenheit seiner kleinen Familie. Die Ballade „Du bist der Grund“ brachte die Zuhörer im Anschluss zum Schweigen.

Stefan Mross dankbar für fast 25 Jahre auf der Bühne

Besonders dankbar zeigte sich bereits im ersten Teil Stefan Mross: „Ich bin dankbar, dass ich nach fast 25 Jahren immer noch auf so einer Bühne stehen darf. Das ist eine wahnsinnige Ehre. Dafür danke ich Ihnen“ sprach der Entertainer und konnte sich einen Seitenhieb auf die Journalisten nicht verkneifen: „Ich sag das auch ständig in Interviews. Aber keiner von den Journalisten schreibt des.“

Akt 2: Vorfreude, schönste Freude

Nach der Pause folgte der sinnliche und weihnachtliche Teil. Eine bunte Mischung aus eigenen Kreationen und traditionellen Weihnachtsliedern stimmte die Zuschauer auf die kommenden Feiertage ein. Zwischen den Titeln sorgte Gastgeber Stefan Mross ganz im Stil von „Immer wieder sonntags“ mit Gedichten für Besinnlichkeit und für Heiterkeit mit Anekdoten und kleinen Sketchen.

Newcomerin Maria Levin brachte es auf den Punkt: „Die Menschen kommen in den Saal und man sieht, dass sie noch ihre Päckchen und Sorgen dabei haben. Nach und nach lassen sie sich aber immer mehr auf die Stimmung ein. Am Ende gehen sie in weihnachtlicher Stimmung aus der Halle.“ Aber um zu erfahren, wie man mit Sauerkraut den Weihnachtsbaum und Sylvester rettet, müssen sie schon selbst reinschauen. Noch bis zum 22. Dezember tourt „Immer wieder Weihnacht“ durch die Lande.


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