Von Maria Anderl 0
Bruchlandung für ProSieben

Millionärswahl: Schon jetzt die Größte TV-Pleite?

Demokratie scheint nicht zu funktionieren, zumindest nicht im deutschen Free-TV. Das hat die Sendung "Millionärswahl" mit trauriger Spitzenleistung bewiesen. Das Halbfinale, das am vergangenen Samstag ausgestrahlt wurde, wollten nur 310 000 Zuschauer sehen.

Millionärswahl erntete schlechte Quoten und wird abgesetzt

Jeannine Michaelsen und Elton

(© Getty Images)

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Eigentlich hätte alle so schön werden sollen. Ein neues Konzept, unterhaltsame Talente und ein Preisgeld von einer Million Euro. Und dann ging doch alles schief.

Nach nur zwei Ausgaben verabschiedete ProSieben seine neue Show von der Primetime ins späte Abendprogramm. Verkürzt wurde die ganze Misere auch noch, um dem Grauen so schnell wie nur möglich ein Ende zu bereiten.

Vergangenen Samstag lief dann auch schon das Halbfinale und lockte laut "Quotenmeter" insgesamt nur 310 000 Zuschauer vor die Bildschirme.

Ein Marktanteil von 1,9 Prozent

In der Zielgruppe sah es sogar noch schlechter aus, nur 210 000 der 14 bis 49 Jährigen hatten Interesse an dem gefloppten Format. Mit der Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" als direkten Konkurrenten hatte es die Sendung aber auch wirklich nicht leicht.

Zum Vergleich ganze 7,83 Millionen Zuschauer wollten sehen, was im Dschungel so passiert.

Auch auf Twitter waren die Meinungen zur Millionärswahl recht eindeutig: "310000 Zuschauer, 1,9 Prozent Marktanteil... Das haben also alle Kandidaten und deren Eltern gekuckt...sonst niemand ;)","Spendet einfach den Gewinn und lasst das Finale einfach weg. Kann doch kein Mensch mehr ernst nehmen #Millionärswahl" und "Bei der #Millionärswahl geht aber auch alles schief was nur irgendwie schief gehen kann".

Mit diesem Show Absturz landet ProSieben auf jeden Fall den größten Reinfall des relativ neuen Jahres, wenn nicht vielleicht auch den der vergangenen Jahre.

Was meint ihr? Ist die "Millionärswahl" die Größte TV-Pleite?


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