Von Mark Read 0

Michelle Hunziker feuert Bodyguard wegen Nazi-Tättowierung


Lobenswerte Einstellung bei Michelle Hunziker! Nachdem herauskam, dass das Tattoo ihres italienischen Bodyguards das Erkennungszeichen einer Nazi-Vereinigung ist, zog die "Wetten, dass..."-Moderatorin die Konsequenzen. Der Skandal war eher zufällig entdeckt worden.

Die "Bild"-Zeitung druckte vor wenigen Tagen Fotos, die Hunziker beim Badeurlaub an der ligurischen Küste zeigen. Auf einem Bild ist die schöne Blondine mit ihrem stark tätowierten Leibwächter Federico im Wasser zu sehen. Einem Leser der Boulevardzeitung fiel dabei ein Detail beim Körperschmuck des 26-Jährigen Bodyguards auf: Eine weiße Faust, das Symbol von "White Power"! Laut deutschem Verfassungsschutz ist die Faust ein Erkennungszeichen einer extrem rassistischen, rechtsgerichteten Vereinigung.

Unter der Faust war noch das italienische Wort "intolleranza" (Intoleranz) zu lesen, der Name einer Neo-Nazi-Vereinigung bei unseren südlichen Nachbarn. Hunziker wusste offenbar von nichts, fiel aus allen Wolken, als die "Bild" sie auf die Tattoos ansprach.

"Meine Familie und ich sind völlig geschockt. Federico arbeitet seit zwei Jahren für mich. Ich habe ihn als netten jungen Mann kennengelernt, der keiner Fliege etwas zuleide tut und immer für alle da ist.? Bis vor wenigen Wochen habe ich Federico nur in langen Hosen und Hemd gesehen und wusste nicht einmal, dass er so viele Tattoos hat. Ich habe mir seine Tattoos noch nie genau angeschaut. Unter diesen Umständen kann und will ich nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten." Prompt war der Leibwächter seinen Job los.

Zu seiner "Ehrenrettung" sei allerdings gesagt, dass seine Sympathien für die rechte Szene schon seit Jahren erloschen sind. Zumindest laut seiner eigenen Aussage gegenüber Hunziker: "Er hat mir gebeichtet, dass er früher etwas mit der rechten Szene zu tun hatte. Aber das sei lange her und es tut ihm heute sehr leid." Trotzdem: Das Gedankengut war da und kann jederzeit wieder hervorkommen. Michelle Hunziker hat also exakt richtig gehandelt und so ein deutliches Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus gesetzt.


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