Von Mark Read 0

Michalskys Style Nite in Berlin


Im Rahmen der Berliner Mode Woche veranstaltete der neue „Modepapst“ Michael Michalsky die StyleNite. Innerhalb eines Abends gab es drei Shows.

Mit von der Partie waren Lala Berlin und Kaviar Gauche.

Die erste Show präsentierte Lala Berlin. Die Kollektion wurde speziell für Leyla Piedayesh für das Atelier „Lala Berlin“ entworfen. Für die Show hatte sich die Designerin eigens ein Motto ausgedacht. Das Thema der Präsentation war die Revolution. Dabei sollte die Solidarität der Arbeiterschaft zum Ausdruck gebracht werden. Grau- und Erdtöne in marmorierten Stoffmustern verliehen dem Ganzen die etwas „verwegene“ Note. Ihre Kollektion erhielt auch Bomberjacken und als Kontrast bot sie uns Chiffonleggins und Oversized Cardigans, die nicht nur aus groben, sondern auch aus zarten Materialien geschaffen waren.

Viel Prominenz war an diesem Abend zu gegen. Diese allerdings mussten nach jeder Show den Saal räumen, was zu heftigem Unmut führte. Ebenfalls das spärliche Ausschenken von Getränken.

Den zweiten Showakt übernahm das weibliche Designer Duo „Kaviar Gauche“. Johanna Kühl und Alexandra Fischer-Roehler gaben ihrer Herbst/Winterkollektion nicht nur eine strenge Eleganz, sondern auch viel Erotik war dabei vertreten. Es wurde auf erotisch-weibliche Ausstrahlung gesetzt. Das kam auch gut an. Ihre Stoffe glänzten mit geflochtener Seide und dem Modetrend – Material 2010, dem Leder. Die in diesem Jahr angesagten Oversize Blazer wurden auf dem Laufsteg von ihren streng wirkenden Models präsentiert. Leggins, verpackt in trendige Overkneestiefel, wirkten nicht nur lässig, sondern auch elegant.

Den 3. Part der Michalsky StyleNite übernahm der Meister der Mode selbst. Hierfür wurde die Bühne im Friedrichsstadt Palast extra umgebaut.

Seine Kollektion präsentierte sich in einfachen Schnitten. Man sah eine Pumphose aus Chiffon, die glamourös glitzerte. Diese kombinierte er mit einem Cape aus Wollstoff. Ein Lederbolero, in Kombination mit einem geblümten, nougatfarbenen Seidenoutfit, unterstrich seine Linie der immerwährenden Leichtigkeit des Seins, der er auch in diesem Jahr treu blieb. Diese Linie zog sich auch durch die komplette Männermode-Kollektion.


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