Von Katharina Sammer 0
Dreister Diebstahl

Michael Schumacher: Krankenakte gestohlen

Nachdem es endlich wieder gute Nachrichten über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher gab, folgt jetzt eine weniger gute Meldung: die Krankenakte des verunglückten Rennfahrers wurde gestohlen. Was sich die Diebe erhoffen und welche Schritte Schumachers Familie einleitet, erfahrt ihr hier.

Michael Schumachers Krankenakte gestohlen.

Michael Schumacher befindet sich auf dem Weg der Besserung.

(© Getty Images)

Endlich gab es wieder ermutigende Neuigkeiten zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher (45). Er liegt nicht mehr im Koma und wurde bereits in eine spezielle Rehaklinik in der Schweiz verlegt. Der Ex-Rennfahrer war im Dezember bei einem Skiunfall schwer verunglückt und lag mehrere Monate im Koma. Doch neben den guten Nachrichten gibt es auch ein weitere Meldung: Schumachers Krankenakte wurde gestohlen.

Verkauf an Medien

Wer für den Diebstahl verantwortlich ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Die Akte wurde aus dem französischen Krankenhaus, in dem Schumacher mehrere Monate lag, entwendet. Besonders dreist: die Diebe bieten die Akte nun in mehreren Ländern für umgerechnet 50.000 Euro zum Verkauf an. Angenommen haben die Medien das Angebot bisher allerdings nicht – auch aus rechtlichen Gründen.

Seine Familie leitet rechtliche Schritte ein

Schumachers Managerin Sabine Kehm bestätigte den Diebstahl und machte unmissverständlich klar, dass gegen den Diebstahl und eine Veröffentlichung rechtliche Schritte eingeleitet werden. „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Ankauf solcher Unterlagen/Daten sowie deren Veröffentlichung verboten sind“, so Kehm in einer Pressemitteilung, „gegen die Veröffentlichung von Inhalten aus der Krankenakte werden wir daher in jedem Einzelfall Strafanzeige stellen“. Erst vor einigen Wochen hatte Kehm in einem TV-Interview betont, dass die Privatsphäre der Familie oberstes Gebot sei.


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