Von Mark Read 0

Michael J.Fox: Glücklich mit Parkinson


Seit 1991 leidet der US-Schauspieler Michael J. Fox nun schon an der Nervenkrankheit Parkinson und kann dieser Veränderung in seinem Leben durchaus Positives abgewinnen. Wie er nun in einem Interview erzählt, habe die Krankheit seine Wahrnehmung „verändert“ und dem Hollywood-Star gezeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Und das ist sicherlich nicht der Schein und Sein des glamourösen Lebens eines Superstars: „Wenn ich nicht an Parkinson leiden würde, dann wäre mein Leben eintönig. Ich würde schauspielern, reisen und nicht viel Zeit mit meiner Familie verbringen“, so der 48-Jährige, der im Jahr 2000 eine Stiftung zur Unterstützung der Parkinson-Forschung gründete. „Meine Krankheit zwang mich dazu, Zeit mit meiner Familie zu verbringen und an meiner Stiftung zu arbeiten. Das hat mein Leben sehr bereichert. Es hat meine Realität auf positive Art und Weise verändert.

Trotz aller positiven Nebenwirkungen seiner Krankheit, verrät Michael J. Fox der Internetseite „PopEater“, dass er natürlich weiterhin auf eine Heilung hoffe: Mit jedem Durchbruch kommen auch so viele Fehlschläge. Ich möchte aber die Hoffnung auf Heilung verkörpern. Die Menschen wissen, dass wir aktiv darauf hinarbeiten, mit Biomarken und Stammzellenforschung.“ Und mit Recht führt der Star aus „Zurück in die Zukunft“ fort: "Wir machen alle Pläne, aber das Leben schafft immer Löcher, die wir auf eine Weise ausfüllen können, die wir nicht erwartet haben. Mir geht es gut und mein Leben wird durch diese Löcher bereichert."

Eine schöne und treffende Erkenntnis, auch wenn man anderen, womöglich uneinsichtigeren Hollywood-Stars deshalb keine Krankheit an den Hals wünscht. Vielleicht lesen diese wenigstens seine kürzlich erschienene Autobiographie „A Funny Thing Happenend On The Way To The Future: Twists and Turns and Lessons Learned' und lernen etwas aus seinem Kampf gegen die neurologische Krankheit.


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