Von Jasmin Freiberg 0
Er will sich nun um Jacksons Tochter kümmern

Michael Jacksons Todesdoktor ist wieder auf freiem Fuß

Seit November 2011 verbrachte Conrad Murray (60) nach seinem Schuldspruch wegen fahrlässiger Tötung seine Zeit in einem Männergefängnis in Kalifornien. CNN berichtete nun, dass der ehemalige Leibarzt von Michael Jackson (†50) freigelassen wurde und eine etwas skurrile Mission verfolgt: Er möchte sich um Michael Jacksons Tochter Paris (15) kümmern.

Die Familie des Pop-Titanen hätte es sicherlich begrüßt, wenn Dr. Conrad Murray (60) seine gesamte Strafe abgesessen hätte. Doch der ehemalige Leibarzt durfte das Gefängnis jüngst wieder verlassen und verbüßte damit nur knapp die Hälfte seiner vierjährigen Haftstrafe. Grund dafür war eine kalifornische Gesetzesänderung.

Das dürften bittere Neuigkeiten für die Familie Jackson sein, macht ihn diese doch für den Tod des Ausnahmemusikers verantwortlich. Um so bizarrer ist das Bestreben des Ex-Arztes, sich um Töchterchen Paris kümmern zu wollen.

"Er ist total verrückt."

Im Jahr 2009 starb Michael Jackson an einer Überdosis Propofol (Narkosemittel), das ihm der Herzspezialist verschrieben hatte. Dementsprechend hat er in den Augen der Jackson Familie eine härtere Strafe verdient. Dass sich der Doktor jetzt auch noch gerade um das Wohl von Paris kümmern möchte, ist für viele ein Rätsel. Sein ehemaliger Bodyguard Jeff Adams sagt zum "New York Daily News"-Magazin:

"Er ist total verrückt. Paris und ihr Bruder Prince halten ihn für den Schuldigen am Tod ihres Vaters." Ein Vertrauter Murrays ist auch der Meinung, denn "Murray glaubt wirklich, er müsse Paris bei ihren Problemen helfen. Als ob das Mädchen nicht schon genügend Sorgen hätte." 

Paris will nichts mit ihm zu tun haben

Der Doktor möchte auf schnellsten Wege seine Arztzulassung zurück. Seine Anwältin bestätigt, dass er "den unerschütterlichen Wunsch verspürt, Menschen zu helfen". Die Jackson-Familie ist über dieses Bestreben empört und beklagt sich: "Murray versteht nicht, dass Paris und ihre beiden Geschwister nichts mit ihm zu tun haben wollen." Das muss er früher oder später aber wohl. Vielleicht sollte nicht er Paris helfen, sondern ihm selbst sollte erst einmal geholfen werden...


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