Von Daniel Schulz 0
Gerichtsprozess Murray

Michael Jackson: Kinder haben Todeskampf miterlebt

Durch den andauernden Gerichtsprozess gegen Dr. Conrad Murray, den Leibarzt des verstorbenen Popstars Michael Jackson werden nun zahlreiche Details rund um den Todestag des Sängers bekannt gegeben.


Durch den andauernden Gerichtsprozess gegen den Leibarzt des verstorbenen Popstars Michael Jackson werden nun zahlreiche Details rund um den Todestag des Sängers bekannt gegeben.

Am zweiten Tag des Prozesses gegen Dr. Conrad Murray meldete sich nun der persönliche Sicherheitschef des King of Pop zu Wort und sagte vor Gericht aus, dass die beiden Kinder des Musikers, Prince Michael (14) und Paris Jackson (13), beim Wiederbelebungsversuch von Dr. Murray weinend daneben standen und die Szenerie mitverfolgten.

Faheem Muhammad, so der Name des Sicherheitschefs, erklärte laut der Zeugenaussage, dass die kleine Paris Jackson am Boden lag und weinte. Prince Michael stand einfach da. "Er hatte einen schockierten, verweinten Gesichtsausdruck", soll Muhammad ausgesagt haben. Aber auch der Sicherheitschef selbst konnte sich noch genau an den Todestag von Jackson erinnern und schilderte seine Eindrücke vor Gericht. Demnach war er sehr schockiert von dem Anblick des Musikers. "Jacksons Augen und Mund waren geöffnet. Er wirkte leblos", beschrieb er den toten Musiker. Nachdem er dann realisierte, dass Jacko gestorben sei, brachte er die beiden Kinder an einen sicheren Ort.

Der Sicherheitschef sagte weiterhin aus, dass ein Kollege von ihm bei Jackson und Dr. Murray blieb, um bei den Wiederbelebungsversuchen unterstützend zur Hand zu gehen.

Der King of Pop verstarb im Juni 2009 an einer Überdosis eines von Dr. Murray verabreichten Medikaments. Aufgrund dessen muss sich der ehemalige Leibarzt von Michael Jackson nun vor Gericht verantworten. Juristen gehen davon aus, dass er bis zu vier Jahre hinter Gitter muss, wenn er für schuldig erklärt wird.


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