Von Mark Read 0

Michael Jackson: Angeblich neue Beweise


Obwohl der King of Pop bald zwei Jahre tot ist, wirft die Nacht in der Michael Jackson starb immer noch Fragen auf. Vor Gericht steht der Arzt des Musikers, Conrad Murray. Er soll dem Weltstar angeblich eine erhöhte Dosis des Narkosemittels Propofol verabreicht haben. So muss sich der 57-jährige derzeit vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Seine Zulassung als Arzt hat Murray bereits verloren. Für die Fans des toten Musikers ist die Schuldfrage schon längst geklärt. Vor Gericht gilt Conrad Murray noch als unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Die Verteidigung behauptet, dass nicht der Arzt, sondern Michael Jackson sich selbst die tödliche Dosis gespritzt haben soll.

Am Tatort wurde damals auch eine Spritze gefunden. Angeblich sollen darauf auch Fingerabdrücke gefunden worden sein. Die Verteidigung wollte bei der Vorverhandlung Einsicht in das Ergebnis der Untersuchung der Fingerabdrücke bekommen. Sind auf der Spritze etwa tatsächlich die Spuren von Michael Jackson? Damit würde die Geschichte von Conrad Murray untermauert werden. Wessen Fingerabdrücke wirklich auf der Spritze sind, ist offiziell nicht bekannt.

Ein Insider berichtet der britischen Zeitung The Sun allerdings, dass dieses Beweisstück noch sehr wichtig, wenn nicht sogar ausschlaggebend, für den Prozess werden wird.

"Die Verteidigung wird auf der Behauptung basieren, dass sich Michael die tödliche Dosis selbst zugefügt hat. Es befanden sich zwar medizinische Geräte in dem Raum, die Murray ganz klar verwendet hat, trotzdem wird er behaupten, dass er diese spezielle Spritze nicht angefasst hat. Es könnte sich als wichtiges und kontroverses Beweisstück entpuppen."

Am 9. Mai muss sich der 57-jährige erneut vor Gericht verantworten. Es wird berichtet, dass Conrad Murray auf nicht schuldig plädieren wird. Der Tod von Michael Jackson gibt derweil immer noch Rätsel auf und viele Fragen werden möglicherweise nie geklärt.


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