Von Mark Read 0

Michael J. Fox: Parkinson machte ihn zum besseren Menschen


Hollywood Schauspieler Michael J. Fox leidet seit mehreren Jahren an der schweren Krankheit Parkinson. Der Schauspieler lebt zurückgezogen und nimmt nur noch selten am Hollywood Rummel teil. Doch Michael J. Fox versteckt sich keineswegs und geht offen mit seiner Krankheit um. Der Hollywood Star, der durch die "Zurück in die Zukunft" Filme in den Achtzigern große Erfolge feierte, gab nun der "dailymail" ein sehr offenes Interview. Der Star gewährt nicht nur Einblicke in sein Leben mit der Krankheit, sondern kann ihr auch durchaus etwas Gutes abgewinnen.

Was viele nicht wussten, ist, dass Fox früher viel Alkohol trank, als er in Hollywood seinen großen Durchbruch erreichte. Er selbst nennt es "ein Leben auf der Überholspur". In der Zeit erhielt Michael J. Fox die Diagnose Parkinson, die sein Leben verändern sollte, auch wenn sie erstmal ein Schock war.

"Ich habe viel zu viel getrunken und bin viel zu lange auf der Überholspur gefahren. Aber die Diagnose hat mich zu einem noch viel größeren Idioten gemacht. Mein Alkoholkonsum, die andauernde Depression und meine zunehmenden Schmerzen haben mich isoliert," so der Schauspieler.

Doch Michael J. Fox hat seine Fassung wieder gewonnen und sein Leben geändert. Auch wenn die Krankheit schwerwiegend ist, hat sich der Hollywood Star damit arrangiert und verdankt ihr so einiges, wie er im Interview berichtet.

"Ich war am Boden zerstört. Und so habe ich mein Leben umgekrempelt. Parkinson hat mich tatsächlich zu einer besseren Person gemacht. Zu einem besseren Ehemann, Vater und Menschen insgesamt.”

Eine bemerkenswerte Einstellung, die der 49- jährige in dem Interview  beschreibt.

"Das Leben brachte mir diese Katastrophe, aber trotzdem habe ich seelischen Reichtum gefunden", so Michael J. Fox, der seit 20 Jahren an Parkinson leidet.


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