Von Olga Lügenscheidt 0
Jetzt wird abgerechnet!

Micaela Schäfer und Beyoncé Knowles: So geht die Mode zu Grunde!

Jetzt ist Schluss mit Lustig! Zum aller letzten Mal hat Micaela Schäfer was zu lachen gehabt. Olga zeigt der möchtegrern Nackten, wo es lang geht - und das ist ganz bestimmt nicht zum nächsten Roten Teppich. Olga droht soga mit Verbannung, aber lest selbst.


Grau ist das Wetter. Grau sind die Gedanken und GRAU ist die Mode! Naja, das muss es ja auch einmal geben, dass sich Stars und Sternchen für eine Woche nichts zu Schulden kommen lassen. Oder? Nicht einmal Micaela Schäfers unglaublich schrecklicher und bizarrer Auftritt bei der Film-Premiere von „Men in Black III“ kann mich wirklich schockieren und aus meiner trüben, regenverhangenen Stimmung rausreißen.

Zwar hat es Micaela diesmal wirklich geschafft, alle Augen und Ohren auf sich aufmerksam zu machen! Aber bei so viel Geschmacklosigkeit sollte man der medien- und präsenzsüchtigen Ex-Dschungelcamperin schlichtweg kein öffentliches Podest mehr bieten. Ausgelutscht, vulgär und irgendwie bemitleidenswert. Harte Worte, die jedoch gesagt werden müssen. Der Rote Teppich ist ein Ort für pure Eleganz, Spitze, Pailletten, Tüll und Seide. Ja, natürlich, auch für tiefe Einblicke. Die müssen jedoch Ladylike sein. Ich nenne Micaelas Auftritt hingegen eine Vergewaltigung des "Red Carpets"! Einer solchen personifizierten bodenlosen Unverschämtheit sollte man jeglichen Zutritt zu öffentlichen Events verbieten. Hätte ich eine Gefängniszelle für unerträgliche modische Fehltritte, dann würde Micaela da nicht mehr rauskommen. Zudem müsste sie ihr Leben lang in einem Ganzkörper, hochgeschlossenen Kartoffelsack-artigen Anzug verleben. Ihr Verhalten ist nicht nur geschmacklich gesehen unterste Schublade, sondern ihr dreistes Verhalten, so auf einer Film-Premiere aufzutauchen, zeugt von Respektlosigkeit. Das war nicht ihre Nacht, nicht ihr Film und ihre Vorstellung. Ich habe diese Frauen schon immer nicht gemocht, die sich erstens durch ihren Körper profilieren müssen und zweitens in unangebrachter Weise die Aufmerksamkeit auf sich lenken, um im Mittelpunkt zu stehen. Aber genug der Worte über Micaela Schäfer. Da spare ich mir lieber den Atem und die Zeilen.

 

Dieser Transparent-Look ist nämlich nicht nur bei "La Mica" angesagt, denn zahlreiche Promis wie Beyoncé Knowles verhüllen immer weniger und zeigen bewusst immer mehr auch auf dem Roten Laufsteg! Ihr Kleid bei der MET-Gala schlägt doch beim Jugendschutz Alarm, oder? Lustigerweise ist Mrs. Knowles ab den Knien ordentlich verhüllt, was man vom Popo und dem Oberkörper nicht sagen kann. Auch die Brüste werden nur von einem Hauch Spitze verziert. Geziemt sich das nicht eher als Negligé für ihren Jay-Z? Wo im Schlafzimmer alle Blicke gerechtfertigterweise auf sie gerichtet sind, finde ich ihren Auftritt bei der pompösen Gala nicht ganz so spitze! Beyoncé stellt zwar nur eine abgemilderte Form von Micaelas Nacktheit dar, gehört aber auch nicht auf ein so geschmackvolles Event wie die MET-Gala.

Was ist dieses Zurschaustellen der intimsten Bereiche? Wieso muss man immer noch eins draufsetzten? Genügen nicht schon rote Lippen, um erotisch und kokett zu wirken? Ich bin mir sicher, euch auch schon damit zu langweilen, stets die gleichen Fragen in den Raum zu stellen. Aber dann müssen eben auch solche Frauen wie die Schäfer aus der Öffentlichkeit verbannt werden! Beyoncé macht ja wenigstens gute Musik, ist eine wunderschöne Frau und hat eigentlich auch einen guten Stil. Während die Schäfer einfach nur eine pure Provokation ist. Merk dir doch mal eins, keinen interessiert es, ob du an gewissen Stellen rasiert bist, ob deine Brüste schon wieder vergrößert wurden oder wie Filmstreifen an deinem Münz-Mallorca braunen Körper aussehen. Ich werde erst wieder den Namen Micaela Schäfer schreiben, wenn sie entweder einen Vorhang über ihre lächerlichen Kostüme wirft oder die Krone des hässlichsten Geschmacks an jemand anderen vergeben wurde. Versprochen! Bis dahin eine schöne Woche. Bisous.


Teilen:
Geh auf die Seite von: