Von Mark Read 0

Menowin Fröhlich legt bei Gericht Beschwerde ein


Wie einigen bekannt sein dürfte, droht dem DSDS Star Menowin Fröhlich eine erneute Haftstrafe. Diese wurde angesetzt, weil der Sänger die Bewährungsauflagen verletzt hatte. Besser gesagt, weil Menowin des Öfteren sich nicht bei seiner Bewährungshelferin gemeldet hatte. Daraufhin widerrief ein Richter die offene Bewährung. Dieses Urteil vom Gericht Darmstadt ist bereits rechtskräftig. Da Fröhlich selbstverständlich nicht zurück in den Knast möchte, hatte der Musiker einen Haftaufschub beantragt. Darüber wurde bis jetzt noch nicht entschieden. Um die drohende Haft nicht nur aufzuschieben, sondern gar nicht erst antreten zu müssen, hat der Rechtsbeistand von Menowin Fröhlich nun Beschwerde vor Gericht eingelegt.

Daher ging der Anwalt des Sängers zu einem höherem Gericht, dem Bundesgerichtshof. Dort legte er eine Beschwerde ein, wie er der bild.de bestätigte.

„Da das Urteil des Amtsgerichts Darmstadt bereits rechtskräftig ist, bleibt nur diese Möglichkeit. Ich finde, mein Mandant ist im Verfahren nicht immer gut vertreten worden. Es wurden Fehler gemacht,“ so Menowins Anwalt.

Ob die 45 seitige Beschwerde zum Erfolg führt, wird sich erst bald zeigen. Der Anwalt ist zumindest zuversichtlich, dass dieser Weg der richtige ist. Was genau in der Beschwerde steht, ist nicht bekannt, auch hat sich Menowin bisher nicht dazu geäußert. Nun muss sich demnächst ein Verfassungsrichter mit dem Fall Menowin Fröhlich befassen. Was dabei rumkommt, wird sich zeigen. Menowin scheint aber fest entschlossen, den drohenden Knast mit allen rechtlichen Mitteln abzuwenden. Ob es ihm gelingt?

Immerhin wurde er vom Amtsgericht Darmstadt rechtskräftig verurteilt. Doch anscheinend ist die Beschwerde der einzige Ausweg, um nicht hinter Gitter zu landen. Aus dem Knast heraus wäre es für Menowin Fröhlich auch unmöglich, seine Gesangskarriere voranzutreiben. Daher heißt es für den Sänger hoffen und beten, dass er vor dem Bundesgerichtshof Erfolg hat.


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