Von Mark Read 0
Er bleibt hinter Gittern

Menowin Fröhlich: Keine vorzeitige Haftentlassung!

Nichts wird es mit einer vorzeitigen Haftentlassung für Menowin Fröhlich! Das Amtsgericht Darmstadt bekräftigte, dass der Ex-"DSDS"-Kandidat seine volle Strafe von 313 Tagen wegen Betrugs und Körperverletzung absitzen muss. Der Anwalt des 23-Jährigen Paradiesvogels hat dagegen nun Einspruch eingelegt.


Die Begründung, mit der Fröhlichs Rechtsbeistand die vorzeitige Haftentlassung herbeiführen wollte, war die: Der Sänger habe einen Großteil seiner Strafe bereits abgesessen. Denn schon bis zum August 2009 war Menowin in Haft gewesen. Unmittelbar danach hatte er an "Deutschland sucht den Superstar" teilgenommen und war bis auf Platz zwei gekommen. Doch seine damalige Entlassung erfolgte nur unter bestimmten Auflagen, zum Beispiel der, dass er sich regelmäßig beim Bewährungshelfer melden müsse. Daran hielt sich Menowin nicht, also verdonnerte ihn das Darmstädter Amtsgericht zu erneut 313 Tagen Haft. Und die wird er nun tatsächlich ableisten müssen.

Menowins Anwalt hat laut Informationen der "Bild" zwar Beschwerde gegen das Urteil eingelegt und versucht weiterhin, seinen Schützling vorzeitig aus der Haft zu bekommen. Doch die Chancen stehen offenbar eher gering, dass es wirklich so weit kommt. Schließlich ist Menowin Fröhlich nicht wegen irgendwelcher Kavaliersdelikte hinter Gittern, sondern unter anderem wegen Körperverletzung. Im Dezember enden die 313 Tage hinter schwedischen Gardinen.


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