Von Mark Read 0
Zu viel "Sex sells"?

Melanie C kritisiert Rihanna: Zu freizügig

Vor vielen Jahren stellten die "Spice Girls" mit ihrer Musik und ihrem Statement "Girl Power" die Musikwelt auf den Kopf. Heute sieht Ex-Spice-Girl Melanie C die Entwicklung in der Musikbranche kritisch. Als Mutter empfindet sie das Business als zu sexuell und die Künstlerinnen zu freizügig. In die Schusslinie gerät dabei vor allem Rihanna.


“Wir sind an einen Punkt gekommen, an dem die Übersexualisierung junger Kinder zu weit geht. Ich denke, dass die Musik dabei eine große Rolle spielt. Frauen in der Musik sind extrem sexuell und sie haben junge Fans. Es ist unangebracht", so die 37-jährige im Interview mit dem Daily Mirror. Diese Einsicht hat die Musikerin allem Anschein nach erst bekommen, nachdem sie Mutter einer Tochter geworden ist. In einem früheren Interview erklärte Melanie, dass ihre zweijährige Tochter ihr das Leben gerettet hat. Daher macht sie sich Sorgen, dass das Motto "Sex Sells" das Leben junger Mädchen auf schlechte Weise beeinflusst. Auch wenn Mel C  die Arbeit von Rihanna schätzt, ist sie viel zu freizügig.

“Ich liebe Rihanna, ich finde, sie ist eine verdammt brillante Künstlerin mit tollen Songs, einem tollen Album und sie sieht fantastisch aus… aber sie ist keine Mutter. Wenn sie vielleicht selbst mal eine wird, wird sie anders denken. Das hoffe ich zumindest.” Rihanna hat sich zu dieser Kritik bisher nicht geäußert. Allerdings ist es zweifelhaft, ob sich die 23-jährige von dieser Kritik beeinflussen lässt. Dennoch ist Mel C, mit bürgerlichem Namen Melanie Chisholm, nicht die Erste, die Rihanna kritisiert. So wurde ihr Video zu "S&M" in vielen Ländern verboten, weil es zu anstößig ist.

Allerdings sollte bei der Kritik berücksichtigt werden, dass die Spice Girls damals auch als zu sexuell kritisiert wurden.


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