Von Stephanie Neuberger 0
Romantik zum Fest

Mein liebster Weihnachtsfilm: "Tatsächlich...Liebe!"

Während der Weihnachtszeit gibt es viele Filme, die sich als Handlungszeitpunkt das Fest der Liebe ausgesucht haben. Viele, aber nicht alle, sind sehr romantisch. Welchen Film ich am liebsten sehe, erkläre ich Euch in der heutigen Kolumne.


Seit dem ersten Advent gibt es fast täglich im Abendprogramm Weihnachtsfilme zu sehen. Ob die drei Filme "Santa Clause" mit Tim Allen, die bereits über den Bildschirm flimmerten oder Serien wie "How I Met Your Mother", die mit Weihnachtsfolgen daherkommen. Im Kino und im TV kann man Weihnachten einfach nicht aus dem Weg gehen. Dabei werden den Zuschauern verschiedene Genren geboten. Klar sind die meisten Filme über die Festtage emotional und drücken auf die Tränendrüse, aber es gibt auch witzige.

Ein Klassiker, der mir dazu einfällt, ist "Schöne Bescherung" mit Chevy Chase. Ich denke, es gibt wohl kaum jemanden, der diesen Film nicht kennt. Und falls doch rate ich, ansehen! Ein weitere Klassiker, der beinahe in Endlosschleife läuft und das schon seit Jahrzehnten ist "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Und obwohl ich ein Mädchen bin, Filme mit Happy End liebe und Märchen mit Prinzen meine Kindheit bestimmten, mag ich den Film nicht. Warum kann ich gar nicht genau betiteln. Aber wenn "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" über die Mattscheibe flimmert, schalte ich um! Da ich nun gestanden habe, dass ich Filme mit Happy End liebe, verwundert die Wahl meines liebsten Weihnachtsfilm wohl nur wenig. Mein Herz schlägt für "Tatsächlich...Liebe" mit Hugh Grant, Colin Firth, Keira Knightley und vielen anderen. Ein Film, der 2003 ein Riesen-Kassenschlager wurde. Regie und Drehbuch von Richard Curtis.

Hier ist alles dabei. Emotion, Liebe und Komik. Die Geschichten von verschiedenen Personen, die ein paar Wochen vor Weihnachten beginnen, werden abwechselnd erzählt. Insgesamt neun Konstellationen werde beleuchtet, von denen sich nur wenige am Ende zusammenfügen. Lustig ist die Geschichte zwischen dem englischen Premierminister (Hugh Grant) und seiner Hausangestellten Natalie (Martine McCutcheon), die ständig in Fettnäpfchen tritt. Außerdem schön ist die Geschichte rund um Colin Firth. Eine kleine Rolle besetzt auch eine deutsche Schauspielerin. Heike Makatsch spielt die Femme Fatale. In dieser Rolle kann sie mich allerdings nicht überzeugen. Einen weiteren kleinen Auftritt hat Supermodel Claudia Schiffer. Ebenfalls anrührend finde ich die Story mit Keira Knightley, in der man fasst hofft, sie verlässt ihren Mann für seinen besten Freund. Moralisch sicherlich falsch, aber da ihr Ehemann kaum beleuchtet wird, empfindet der Zuschauer mehr Sympathie für den anderen Mann.

Sicherlich ist "Tatsächlich...Liebe" kein epischer Film, der in die Geschichte eingehen wird. Stattdessen ist er leichte Kost und Unterhaltung, die einen besinnlich stimmt. Zumindest gilt dies für mich. Jedes Jahr auf ein Neues schaue ich mir "Tatsächlich...Liebe" gerne an.

Wem es ähnlich geht, der sollte am 25. Dezember um 14:50 Uhr das ZDF einschalten.

Klickt euch durch unsere Galerie der beliebtesten Weihnachtsfilme inklusive Videoclips. Viel Spaß!


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