Von Nils Reschke 0
Werder Bremen

Medien melden: Klaus Allofs hat bereits einen Vertrag in Wolfsburg unterschrieben

„Im Fußball verändern sich die Dinge manchmal schnell“, hatte Klaus Allofs noch am Samstag gesagt. Und manchmal geht es eben ganz schnell. Werder Bremens Geschäftsführer Sport und Bundesligist VfL Wolfsburg sind sich wohl einig. Einige Medien melden sogar, dass bereits ein Vertrag unterschrieben wurde.


Am Samstag, noch bevor die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen in der Bundesliga angepfiffen wurde, war Klaus Allofs der wohl begehrteste Gesprächspartner. Hartnäckig widersprach er, dass es bereits Gespräche mit dem VfL Wolfsburg gegeben habe, nachdem Medienberichte die Runde gemacht hatten, der Bremer Geschäftsführer werde als neuer Manager  zu den Niedersachsen wechseln – und zwar noch in der Winterpause. Nun, das Versteckspiel geht munter weiter. Denn Welt Online berichtete am Montagabend, dass Klaus Allofs bereits einen Vertrag unterschrieben habe. Der Nachrichtenagentur dpa indes sagte Allofs selbst: „Das stimmt nicht.“ Alles sei beim alten Stand. Aber was genau ist eigentlich der alte Stand?

Von Wolfsburger Seite jedenfalls ist auch nichts Konkretes zu erfahren: „Dazu kann ich nichts sagen“, meinte VfL-Pressesprecher Oliver Schraft. Zumindest dementierte er die Meldung schon einmal nicht. Dass die „Wölfe“ jedoch um Klaus Allofs buhlen, scheint sicher, denn selbst Werders Aufsichtsratschef Willi Lemke meinte gegenüber dem Kicker, dass an dieser Personalie „wohl etwas dran“ sei. Also schlussfolgern wir daraus: Es geht nur noch um eines, ums liebe Geld. Klaus Allofs hat schließlich einen Vertrag bis zum Sommer 2015. Werder Bremen kann wiederum jeden Cent gut gebrauchen. Und wenn schon nicht durch einen Spielertransfer, warum nicht eigentlich dank eines Transfers des Geschäftsführers Sport?

Wenn Willi Lemke, der nicht unbedingt auf einer Wellenlänge mit Klaus Allofs liegt, sagt, er wolle, dass Klaus Allofs bleibt und auf dessen Vertragsdauer pocht, dann sind das wohl nur noch die üblichen Spielereien, um eine möglichst hohe Ablösesumme zu erzielen. Dass sich der VfL und Klaus Allofs bereits einig seien, melden auch die Wolfsburger Nachrichten und die stets sehr gut informierte Syker Kreiszeitung. Dass Trainer Thomas Schaaf seinem Partner nach Wolfsburg folgt, ist eher unwahrscheinlich, denn Coach Lorenz-Günther Köstner liefert dort aktuell als Interimslösung einen sehr guten Job ab. Es zeichnet sich ab, dass Mirko Slomka von Hannover 96 wohl die erste Wahl ist beim VfL Wolfsburg.


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