Von Jasmin Pospiech 0
Besserung in Sicht

Matthias Steiner: "Mir geht es gut"

Nach dem tragischen Unfall bei den Olympischen Spielen in London gibt Matthias Steiner nun Entwarnung. Er sei auf dem Weg der Besserung, müsse aber Tabletten gegen seine starken Schmerzen nehmen. Aber er wisse nun, was wirklich im Leben zählt.


Die Freude über die Olympischen Spiele wurde diese Woche von einem tragischen Unfall überschattet. Ganz Deutschland, aber auch London, an dem die diesjährigen Spiele ausgetragen werden, ist entsetzt.

Gewichtheber und Medaillenhoffnungsträger Matthias Steiner (29) hatte einen schweren Unfall, als ihm im Reißen eine 196-Kilo-Hantel auf die Schultern und den Nacken fiel. Die Erinnerung an sein schmerzverzerrtes Gesicht, wie er kauernd am Boden liegt, die schockierten und besorgten Zuschauer. Das alles lässt der sympatische Österreicher nun hinter sich. Nach unzähligen Untersuchungen und Röntgenaufnahmen gab der Teamarzt Entwarnung: es ist nichts gebrochen, nur ein paar kleine Bänderzerrungen und Prellungen. Steiner ist auch schon wieder auf den Beinen und betont, dass es ihm gut gehe, dass er sobald es geht, wieder weitertrainieren wolle, um bei der EM und WM im nächsten Jahr dabei zu sein. Doch gab er nachdenklich zu, dass er nach solchen Momenten erst recht schätze, was im Leben wirklich wichtig ist: Seine Frau Inge (42) und sein Sohn Felix (2), berichtet augsburger-allgemeine.de.

Da kann man ihm nur wünschen, dass sein Sohn noch sehr lange etwas von seinem Super-Papa hat.

Doch bei dem Kampfeswillen, den Steiner schon in der Vergangenheit nach schweren Schicksalsschlägen wie dem Tod seiner ersten Frau zeigte, machen wir uns da keine Sorgen.


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