Von Nils Reschke 0
Paukenschlag in München!

Matthias Sammer löst Christian Nerlinger beim FC Bayern München ab

Die EM 2012 ist erst seit gestern Geschichte. Morgen will der deutsche Rekordmeister FC Bayern München in die neue Saison 2012/13 starten. Und wie es aussieht, werden die Bayern das mit einem neuen Sportdirektor tun. Was für ein Hammer mit Matthias Sammer!


Mit reichlich neuem Personal wird Bayern München in die Bundesliga-Spielzeit 2012/13 starten. Und es wird offenbar auch in der Führungsetage einen Wechsel auf dem Chefsessel geben. Denn Christian Nerlinger soll nach Informationen der Bild-Zeitung seinen Platz räumen. Ersetzt werden soll der 39-Jährige durch keinen geringeren als Matthias Sammer. Es scheint also, als machen die Bayern endgültig ernst, um Borussia Dortmund wieder den Rang abzulaufen.

Bislang ist Matthias Sammer als Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) angestellt, was sich also noch in diesem Sommer ändern soll. Unter Christian Nerlinger blieben die Erfolge bei den verwöhnten Bayern nämlich aus. In der Liga reichte es zum zweiten Mal in Folge nicht zur Meisterschaft, hier jubelte am Ende wie schon ein Jahr zuvor Borussia Dortmund. Auch das Pokalendspiel gewann der BVB. Und zu allem Überfluss vergab der FC Bayern dann im Finale der Champions League einige Matchbälle, so dass der Sieger am Ende im eigenen „Wohnzimmer“, der Allianz-Arena, FC Chelsea hieß. Das war dann wohl zu viel des Schlechten. Eine Trendwende soll her – ohne Nerlinger, aber mit Sammer.

Auf dem Transfermarkt haben die Münchner bereits reichlich zugeschlagen. Die Abwehr verstärkt Dante von Borussia Mönchengladbach, für das Mittelfeld kommt Xherdan Shaqiri vom FC Basel aus der Schweiz. Und in vorderster Front soll neben Mario Gomez demnächst Kroatiens bester EM-Stürmer Mario Mandzukic für Tore sorgen. Dazu wurde mit Claudio Pizarro ein mehr als guter Backup für den Angriff gefunden, mit Mitchell Weiser vom 1. FC Köln eines der größten Talente verpflichtet und mit Tom Starke auch sicherlich keine schlechte neue Nummer zwei hinter Manuel Neuer zwischen den Pfosten.


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