Von Mark Read 0

Matt LeBlanc: Die Leute halten ihn für Joey


Der Schauspieler Matt LeBlanc wird sein Image als Joey Tribbiani einfach nicht los. Zumindest ist er selbst der Meinung, Menschen, die ihn nicht näher kennen würden, würden in ihm den leicht dummen aber dennoch liebenswert charmanten Joey Tribbiani halten. Eigentlich auch nicht verwunderlich, machte ihn diese Rolle in der Fernsehserie „Friends“ fast weltweit bekannt.

Die Tatsache, dass Matt LeBlanc im Gegensatz zu seinen Serienkollegen Jennifer Aniston, Courtney Cox, Lisa Kudrow, David Schwimmer und Matthew Perry keine einschlagenden Filmrollen mehr hatte, könnte allerdings durchaus dazu beigetragen haben, dass er den Menschen eben als der nicht sonderlich intelligente Sonnyboy Joey Tribbiani in Erinnerung gebleiben ist.

Schlimm findet Matt dies allerdings nicht. Im Gegenteil weiß er durchaus, diese Fehleinschätzung seiner Person zu seinem Vorteil zu nutzen. „Als Joey bekannt zu sein gibt mir in vielen Situationen einen Vorteil, weil die Erwartungen der anderen niedrig sind. Die Leute denken, ich bin dumm und sprechen deshalb sehr freundlich und langsam mit mir“, so der Schauspieler.

Sicherlich ist es nicht das Schlechteste, wenn man die Menschen positiv überraschen kann. Gewiss gibt es auch schlechtere Rollen, mit denen ein Schauspieler in Verbindung gebracht werden kann, als die des Joey Tribbiani, die Matt LeBlanc über viele Jahre hinweg in der amerikanischen Erfolgsserie „Friends“ verkörperte. Schließlich ist Joey zwar nicht gerade ein Albert Einstein, doch hat er durchaus etwas zu bieten. So sieht es auch der Schauspieler Matt LeBlanc und findet es sogar durchaus positiv, wenn die Leute auf der Straße den Unterschied zwischen Joey und Matt nicht sehen. „Ich sah das nie als etwas Schlechtes an. Wenn jemand deine Darstellung sieht und wirklich glaubt, dass du diese Person bist, ist das ein Kompliment.“


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