Von Nils Reschke 0
Super-Mario

Mario Götze schwört dem BVB bis 2016 die Treue

Was für ein Hammer! Alle BVB-Fans dürfen sich schon mal auf ein tolles Mittelfeld in der kommenden Saison freuen, denn nach dem Wechsel von Marco Reus zur Borussia verlängerte jetzt auch noch Mario Götze seinen Vertrag bei den Schwarz-Gelben bis 2016.


Der FC Bayern München muss gerade so manchen Nackenschlag hinnehmen. Da schossen die Vereinsoberen zuletzt reichlich Giftpfeile in Richtung Dortmund. Doch irgendwie scheint das den BVB so rein gar nicht zu interessieren. Trotz kurzzeitigen 0:1-Rückstandes drehte der Deutsche Meister das Spiel und siegte mit einem fantastischen 6:1. Bayern war erst einmal ruhig gestellt. Jetzt reisten die Münchner bekanntlich nach Marseille – und wieder wird ihnen das Baguette im Halse stecken bleiben. Denn die Nachricht des Tages lautet: Borussia Dortmund hat seinen Vertrag mit Superstar Mario Götze bis 2012 verlängert!

Es war etwas still geworden um Mario Götze, seitdem der verletzt ausfiel. Aber vielleicht machte das Borussia Dortmund aus – denn so richtig vermisst wurde ihr Youngster bislang eigentlich nicht. Der BVB dreht nach wie vor auch ohne Götze einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Andere sprangen längst in die Bresche: Robert Lewandowski zum Beispiel als Goalgetter, oder ein Shinji Kagawa, der im Mittelfeld wieder aufblüht. Trotzdem wird es reichlich Interessenten gegeben haben, die sich um die Dienste eines Mario Götze bemüht haben. Der FC Arsenal jedenfalls hatte Interesse, soll sogar mit einer Offerte von 40 Millionen Euro abgeblitzt sein.

Auch der FC Bayern München nannte Götze immer wieder einen interessanten Spieler – wie übrigens auch Marco Reus von Borussia Mönchengladbach. In beiden Fällen schauen die Münchner allerdings in die Röhre: Reus wechselt vom Niederrhein ins Ruhrgebiet nach Dortmund, wo er schon seine fußballerische Ausbildung genoss. Götze verlängerte jetzt um zwei weitere Jahre bis 2016. Jeder wisse, wie wohl er sich hier fühle, wird Super-Mario zitiert. Sind die Zeiten also vorbei, in denen hoffnungsvolle Talente lieber zum FC Bayern München wechseln? Es hat fast den Anschein. Auf jeden Fall war es eine weitere Kampfansage des BVB an die Vormachtstellung des Münchner Vorzeige-Vereins.


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