Von Nils Reschke 3
Goodbye, Norma Jean

Marilyn Monroe: Schauspielerin, Blondine, Sexbombe

Heute vor 51 Jahren starb eine Ikone Hollywoods, die schnell Karriere als blonde Sexbombe machte, obwohl sie als Schauspielerin lieber ernst genommen werden wollte: Marilyn Monroe.

Legende Marilyn Monroe

Marilyn Monroe starb 1962

(© Getty Images)

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Mit bürgerlichem Namen hieß sie Norma Jean Baker, doch besser bekannt wurde sie als Marilyn Monroe – und mit ihren üppigen Kurven zu einer blonden Sexbombe in Hollywood, die leider viel zu früh starb: mit nur 36 Jahren. Über ihren Tod am 5. August 1962 erzählen sich die Menschen wahre Legenden. Bis heute bleibt er ein Stück weit geheimnisvoll und rätselhaft.

Die Monroe galt als kerngesund. Die Autopsie ergab, dass sie in ihrem Haus in Los Angeles wohl an einer tückischen Überdosis eines Medikamenten-Coacktails verstorben sei. Festgehalten ist dies schriftlich, mit der Annahme: „Vermutlich Suizid“.

Als unwahrscheinlich gilt das keineswegs. Denn Marilyn Monroe gab nach außen immer die aufreizende Blondine. Tatsächlich aber soll sie unter Depressionen gelitten haben und mit dem Druck des Showgeschäfts nicht wirklich zurecht gekommen sein.

Was lief zwischen Marilyn Monroe und JFK?

Bis heute ungeklärt ist die Tatsache, was da eigentlich wirklich zwischen der Schauspielerin und dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy lief. Einige Unentwegte glauben bis heute an die Theorie, dass Monroe durch die CIA ermordet wurde.

Auftraggeber: JFK, der so eine vermeintliche Affäre mit der blonden Sexbombe vertuschen wollte. Als bisher bestätigt gilt nur, dass Kennedys Bruder Robert, damaliger Justizminister und ebenfalls ein „Kandidat“ einer der unzähligen Affären mit Monroe, die Schauspielerin gemeinsam mit seinem Schwager Peter Lawford noch in der Nacht ihres Todes aufgesucht haben soll.

Und so bleibt Marilyn Monroe bis heute ein Mythos. Vielleicht auch, weil ihre Ehen stets spektakulär verliefen. Mit der Baseball-Legende Joe DiMaggio hielt selbige gerade einmal neun Monate. Zuvor war sie bereits mit ihrem damaligen Nachbarn James Dougherty verheiratet - mit damals gerade einmal 16 Jahren! Über Di Maggio erzählt man sich, er habe damals einen fürchterlichen Tob- und Eifersuchtsanfall bekommen.

Grund waren die Dreharbeiten zum Film „Das verflixte 7. Jahr“, aus denen wohl eines der berühmtesten Bilder der Monroe stammt: das weiße Kleid über einem U-Bahn-Schacht, das in die Luft gewirbelt wird.

Ehen mit Joe DiMaggio und Athur Miller

Doch Joe DiMaggio muss die Schauspielerin auch geliebt haben. Als sie starb, ließ der Baseball-Star jeden Tag – und zwar 20 Jahre lang – eine Rose auf ihr Grab legen. 1956 heirate Marilyn Monroe den Schriftsteller Athur Miller, von dem behauptet wird, er sei für sie eine Art Vaterersatz gewesen. Für ihn konvertierte Monroe auch zum Judentum.

Bei Miller fühlte sie sich geborgen, weil sie sich als Mutter um seine Kinder aus erster Ehe kümmern konnte. Doch auch diese Partnerschaft zerbrach – unter anderem wegen des Tablettenkonsums der Schauspielerin.

Diese Trennung, gepaart mit der Tatsache, immer als die „dumme Blondine“ zu gelten, reduziert auf ihr Äußeres, stürzten Monroe in tiefe Depressionen. Sie wollte als Schauspielerin ernst genommen werden, steckte aber längst in dieser Schublade. Elton John widmete ihr einst mit „Candle In The Wind“ einen eigenen Song, der nach dem Tod von Prinzessin Diana nochmals neue Berühmtheit erlangte.


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