Von Nils Reschke 0
„Meine Freundin“

Marco Huck verspottet Wladimir Klitschko und drängt auf den Super-Fight

Das riecht nach Ärger. Aber riecht es auch nach einem echten Top-Fight, den sich gewiss nicht wenige Box-Fans wünschen würden? Weltmeister Marco Huck jedenfalls lässt keine Gelegenheit aus, um verbal zu demonstrieren, dass er bereit sei, Wladimir Klitschko auf die Bretter zu schicken.


In einem aktuellen Interview in der Sportbild verspottet der Berliner Boxer Marco Huck den Ukrainer Wladimir Klitschko als „seine Freundin“. Bruder Vitali sei ein Mann, weil er „echte Schlachten geschlagen“ habe. „Wladimir hat seine kläglich verloren und sich dann nie wieder welchen gestellt“, würde der 27-Jährige am liebsten zu solch einer Schlacht gegen Wladimir Klitschko in den Ring steigen.

Huck boxt aktuell im Cruisergewicht. So auch am Samstag, wenn er ab 23.35 Uhr gegen den ehemaligen Champion der WBA, Firat Arslan, in den Ring steigen wird, um seinen Titel zu verteidigen. Übertragen wird der Kampf von der ARD. Mit dem „Ersten“ hat Marco Huck einen Vertrag abgeschlossen – und genau da liegt das Problem. Denn Klitschko ist am Privatsender RTL gebunden. Für Marco Huck sei dies allerdings keine große Hürde und er vermutet eher eine Ausrede von Wladimir Klitschko, hinter die sich der Ukrainer verstecken könnte, um Hucks Angebote nicht annehmen zu müssen. Der Berliner jedenfalls hat eine Menge Vorschläge parat und fühlt sich für den großen Kampf bereit.

„Ganz einfach, der Kampf läuft auf beiden Sendern“, lautet eine seiner Alternativen. „Oder aber ich kämpfe gegen den einen Klitschko bei RTL, und der andere Klitschko kämpft gegen mich in der ARD.“ Hucks nächster Vorschlag: „Wir vereinbaren Rückkämpfe, so dass jeder Sender einen Kampf übertragen kann.“ Klingt alles plausibel, nur müssen sich eben Wladimir und Vitali Klitschko auch dazu äußern. An einen Kampf gegen den älteren der beiden Klitschko-Brüder Vitali will Marco Huck ohnehin nicht so recht glauben: „Er wird wohl leider Geschichte sein. Jetzt, wo er im ukrainischen Parlament mit seiner Partei sitzt, macht er vielleicht noch einen Kampf gegen Haye“, spekuliert der 27-Jährigen. Falls aber nicht, dann stünde Huck bereit. Was auch sonst?


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