Von Mark Read 0

Maradona: Als egozentrische Witzfigur bei YouTube gehandelt


Deutschland kickt sich bislang ganz gut durch die Fußball Weltmeisterschaft und am Samstag um 16 Uhr steht das Spiel gegen Argentinien an - die Mannschaft, die von Diego Maradona trainiert wird; die ehemalige Hand Gottes. Der exzentrische Trainer punktet bei vielen weniger mit fußballerischer Sympathie als eher mit seinen peinlichen Showeinlagen, durch die er bei vielen als egozentrische Witzfigur gesehen wird. Der 49-Jährige schert eine Fangemeinde auf YouTube um sich, die sich begeistert daran ergötzt, wenn sich Maradona seine verbalen Ausfälle gegenüber Journalisten leistet.

Neben den Journalisten ist auch der neue Jungstar Thomas Müller Maradonas Verbalattacken zum Opfer gefallen. Nach dem Testspiel gegen Argentinien durfte sich Müller seine Abreibung von Maradona holen: Maradona verlangte, dass Thomas Müller rausgeworfen wird, weil er ihn nicht kannte. Der "Handball-Maradona", wie ihn die Engländer gerne nennen, zeigt sich wirklich nicht von seiner gut erzogenen Seite; die YouTube-Fans danken es ihm.

Schon vor der Weltmeisterschaft wirbelte Maradona einiges an Staub in die Luft, als er von Journalisten sexuelle Tätigkeiten forderte. Bis heute ist nicht ganz raus, ob diese dann auch vollzogen wurden. Dass Podolski nur 40 Prozent vom Maradona-Schützling Lionel Messi drauf hat, behauptete er außerdem. Trotz den ganzen Peinlichkeiten, die sich Maradona leistet, muss man eines zugeben: Der Mann versteht sein Geschäft - und darauf kommt es doch auch an.


Teilen:
Geh auf die Seite von: