Von Mark Read 0

Madonna: Das FBI ermittelt gegen ihre Kinderhilfs-Organisation


Keine guten Nachrichten für Madonna. Angeblich soll das FBI gegen ihre Organisation "Success for Kids" wegen "verdächtiger Aktivitäten" ermitteln, wie die New York Post berichtet. Die Organisation wurde von der Mitbegründerin des Kabbalah-Zentrums in Los Angeles Karen Berg gegründet. Die Queen of Pop ist die Vorsitzende des Vereins. "Success for Kids" ist ein Ableger der "Raising Malawi"-Organisation der Sängerin.

Bereits seit längerem engagiert sich Madonna für Malawi. Die 52-Jährige adoptierte sogar zwei Kinder aus dem afrikanischen Land. Aber ihr Engagement trifft nicht nur auf Befürworter. Der Popstar geriet aufgrund der Adoptionen in die Kritik. Doch unbeirrt hat die Sängerin ihren Weg in Malawi fortgesetzt. Allerdings nicht mit großen Erfolg. Denn unlängst wurde der Bau einer Schule in Malawi, den Madonnas Organisation plante, untersucht. Bereits da wurde darüber spekuliert, ob Gelder der Spender veruntreut wurden.

Die New York Times möchte herausgefunden haben, dass 3,8 Millionen Dollar für den Bau gesammelt wurde, aber nichts passierte. Da kommt natürlich die Frage auf, wo das Geld ist.

Nun sind die Aktivitäten von "Success of Kids" im Visier vom FBI. Madonna steht für die Organisation und soll nicht nur Spender angeworben, sondern auch selbst Geld gegeben haben. Mehrere Millionen Dollar sind geflossen und die finanziellen Ungereimtheiten, die das FBI vermutet, sollen nun geklärt werden. Inwiefern Madonna bei den Ermittlungen involviert ist, ist nicht bekannt. Immerhin ist Madonna das Gesicht der Organisation, die Kindern helfen soll, ihr Potential auszunutzen. Das Projekt rühmt sich damit, in acht Ländern - unter anderem in Malawi - mit Schulen, Gemeinden und Regierungen zusammenzuarbeiten.

Die Ermittlungen werden nun zeigen, ob etwas bei "Success for Kids" falsch läuft. Eine Stellungnahme der Organisation gibt es nicht und auch Madonna schweigt. Sicher ist, dass auch dieser Fall ein schlechtes Licht auf die Queen of Pop und ihre wohltätige Arbeit wirft.


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